Neuer Inhalt: 225 Gramm. Haben's Sie den Original-Werther's-Zahlendreher bemerkt? Glückwunsch!
Foto: Verbraucherzentrale Hamburg
Platz 2: Eine hohe Verpackung mit 400 Gramm Bärenmarke-Milch. Sieht doch viel aus, oder?
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Jedenfalls macht die neue Variante mehr her als dieses frühere Layout. Nur, dass hier noch 500 Gramm reinpassten. Ergibt eine Preiserhöhung von 19 Prozent.
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Platz 3: Schwartau bekommt den Sonderpreis für die aktive Förderung des Dreisatzes. Früher sind zehn Corny-Riegel mit jeweils 25 Gramm zu multiplizieren - ergibt zusammen 250 Gramm.
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Nun lautet die Aufgabe: sechsmal 20 Gramm, ergibt 120 Gramm. Wie hoch also fällt die versteckte Preiserhöhung aus? Wir kommen auf stolze 34 Prozent.
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Platz 4: Auch Discounter schlagen zu. Gleiches Verpackungslayout bei Lidls Fix-Nudeln, aber eine entscheidende Ziffer ist anders.
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30 statt 50 Gramm - macht einen Aufschlag von 66,7 Prozent.
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Platz 5: Auf der alten Verpackungen von Milupa-Milchbrei lesen Sie unten links groß geschrieben: 300 Gramm.
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Auf der neuen Verpackung steht dort - nichts. Wer auf der Seite nachliest, sieht dort die Angabe 250 Gramm.
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Platz 6: Auch Kleinvieh macht Mist. Früher füllte ein Twix-Schokoriegel den Magen mit 60 Gramm.
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Ebenfalls Platz 6: Den gleichen Platz schafft Snickers. Statt der 60 Gramm...
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...essen wir nun 57 Gramm mit vielen Kalorien.
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Platz 8: Da bleibt Ihnen gleich das Knäckebrot im Hals stecken. Hier die bisherige Verpackung mit 275 Gramm.
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Und hier die fast identische neue Variante mit 205 Gramm. Preiserhöhung: 34 Prozent.
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Platz 9: Falls Sie auf Ihrem teuren Knäckebrot Frischkäse mögen, wird die Überraschung für Ihren Geldbeutel doppelt schön. In der eckigen Verpackung steckten 200 Gramm.
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In der runten sind's noch 175 Gramm. Ergibt Sondereinnahmen für den Lebensmittelriesen Kraft Foods von 14,3 Prozent.
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Die weiteren Plätze zeichnen sich dadurch aus, dass die Verpackung ziemlich gleich bleibt, nur abgesehen von der Gewichtsangabe. Aus 54 wird...
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bei Alldays-Binden dann die 50.
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Bei den Babylove-Pflegetüchern der Drogerie dm reihten sich einst 100 Tücher schön Tuch an Tuch.
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Ein alter Vorratspack mit 1,8 Kilogramm Spülmaschinen-Tabs.
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In der aktuellen Variante sind noch 1,5 Kilogramm drin.
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CD-Seife, früher 150 Gramm.
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Nun sind es 125 Gramm. Preiserhöhung aus dem Hause Lornamead: 20 Prozent.
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Säuglingsnahrung von Hipp: Aus 600 Gramm...
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Früher reichte eine Pampers-Packung für 44 Geschäfte.
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Nun ist nach dem 40. Wechsel Schluss. Da hilft nur eins: schneller trocken werden.
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Da fiele es auch weniger ins Gewicht, dass in einer Verpackung Penaten-Pflegetücher statt 64...
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... nur noch 56 Tücher stecken.
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Die Mogelpackungen treffen nicht nur Eltern - auch Liebhaber von Pflaumenmus. Vorher: 225 Gramm.
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Nachher: 200 Gramm. Aufschlag für den Hersteller Zentis: 12,5 Prozent.
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Nochmal ein Blick auf den Frühstückstisch: einst 750 Gramm in einer schlanken Packung.
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Nun 725 Gramm in einer wuchtig wirkenden Schachtel.
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In seltenen Fällen plagt die Hersteller aber offenbar ein schlechtes Gewissen. In der früheren Variante mit 54 Stück prangte auf der Persil-Megaperls-Kiste noch der Hinweis "Vorratspack".
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Immerhin der ist auf der neuen 50er-Packung verschwunden. -
Übrigens:Nicht nur an der Verpackung wird gemogelt, auch beim Inhalt. Sehen Sie selbst: Die dreistesten Mogel-Lebensmittel.
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Die dreistesten Mogelpackungen
Gleicher Ladenpreis, fast gleiche Verpackung, weniger Inhalt - das ist das Prinzip der Mogelpackungen. Wir stellen unsere Hitliste vor.
Platz 1: Elegante Masche - der Hersteller fordert selbst jene heraus, die genau hinschauen und die Gewichtsangaben nachlesen. Früherer Inhalt: 255 Gramm.
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