Das säuerlich-scharfe Aroma von Kapern passt zu vielen Speisen. Die im Mittelmeerraum heimischen Blütenknospen des Kapernstrauches erhalten ihr typisches Aroma allerdings erst durch die Konservierung in Salz, Essig oder Öl. Erst dann lassen sich – wie in der mediterranen Küche üblich – Gemüsegerichte, pikante Ragouts, Aufläufe sowie Fleisch- und Fischsoßen damit verfeinern, berichten die Experten des Ernährungsportals was-wir-essen.de.
Beim Einkauf von Kapern sollte man auf geschlossene und oliv- bis dunkelgrüne Exemplare achten, raten die Experten. Je kleiner die Knospe, desto feiner ist außerdem ihr Geschmack. Damit möglichst wenig Aroma beim Garen verloren geht, gibt man die Kapern erst zum Schluss zum Gericht. In Salz eingelegte Exemplare haben außerdem einen besonders ausgeprägten Eigengeschmack. Man sollte sie daher wässern, bevor man sie verarbeitet.
Kapern verleihen unter anderem Königsberger Klopsen ihre Würze. Eine Pasta mit Tomatensoße erhält durch die Zugabe von Anchovis und Kapern mehr Pepp. Und auch in der Tapenade – einer südfranzösischen Olivenwürzpaste – dürfen Kapern nicht fehlen. Weitere Zutaten der würzigen Paste sind fein gehackte schwarze Oliven, Olivenöl, Knoblauch und Sardellen. Dazu passt frisches Baguette. (dapd)