Und es ward Licht. Nicht nur für die biblische Schöpfungsgeschichte ist dieser Satz entscheidend. Astronomen können ihn direkt auf die Entstehung neuer Sterne übertragen.
Auf neuen Aufnahmen der Europäischen Südsternwarte ist besonders eindrucksvoll zu sehen, wie junge Sonnen im Zentrum einer dunklen Staubwolke in einem hellen Farbenspiel aufleuchten. Ihr intensives blaues Licht wird an Staub in der Nähe gestreut. Im Kontrast hierzu steht der rotbraune Schimmer derjenigen Sterne, die durch dicke, dunkle Staubwolken verborgen sind.
Bizarre Räume eröffnen die Teleskope im Weltraum dem Menschen - dieses Bild aus dem Krebs-Nebel ergänzte ein Künstler um einen Pulsar ergänzt.
Foto: AFP/David A. Aguilar (CfA) / NASA / ESADie Sternentstehungsregion in dieser Gas- und Staubwolke wird Lupus 3 genannt und zeichnet sich eindrucksvoll vor der Sternenkulisse der galaktischen Scheibe unserer Milchstraße ab. „Wir sehen hier eine besondere Konstellation, die sehr kurzlebig ist, aber fundamental in der Natur: die Umwandlung von Gaswolken zu neugeborenen Sternen“, erklärt Fernando Comerón von der Europäischen Südsternwarte.
Durch ihre Strahlung blasen die neu entstandenen Sterne im Lauf der Zeit den Staub aus ihrer Umgebung weg. Die Sternentstehungsregion Lupus 3 liegt im Sternbild Skorpion in nur 600 Lichtjahren Entfernung von der Erde. Wahrscheinlich ist auch unsere Sonne mitsamt ihren Planeten in einer ähnlichen Umgebung entstanden. (wsa)
Sie zeigen uns weit entferrnte Welten, geben uns Einblicke in fremde Galaxien und liefern uns Bilder aus der Tiefe des Alls: Teleskope. Sie sind quer über den Globus verteilt. Hier stellen wir die wichtigsten Standorte vor.
Foto: dpa
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