Wie eine gigantische Lasershow aus dem Weltall wirken derzeit die außerordentlich spektakulären Polarlichter in Norwegen rund 340 Kilometer nördlich des Polarkreises. Zu verdanken sind sie dem stärksten Sonnensturm seit Jahren.
Es ist ein atemberaubendes Naturschauspiel, das sich in diesen Tagen über Norwegen zeigt. Wie eine gigantische Lasershow aus dem Weltall wirken die Polarlichter über Tromsö, rund 340 Kilometer nördlich des Polarkreises. In der Fachwelt sind die faszinierenden Nordlichter als Aurora borealis bekannt. Das phantastische Farbspiel entsteht, wenn elektrisch geladene Teilchen auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen - und dort vorhandene Moleküle zum Leuchten bringen. Dass die Polarlichter derzeit besonders spektakulär den Himmel erstrahlen, liegt am heftigsten Sonnensturm seit fast einem Jahrzehnt. Bei diesen Eruptionen werden elektrisch geladene Partikel ins All geschleudert - und kollidieren schließlich mit dem Magnetfeld der Erde. Wegen des Naturereignisses sah sich die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines zu Routenänderungen gezwungen, größere Schäden gab es nicht. Diesmal waren die Polarlichter nicht nur im hohen Norden Norwegens zu sehen, sondern sogar in Schottland und in Nordengland. (afp)
Sonnensturm und Nordlicht Aurora borealis
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Sonnensturm und Nordlicht Aurora borealis
Wenn der Himmel über Finnmark so aussieht - verziert mit einer Aurorea borealis - liegt das an Teilchenströmen, die den langen Weg von der Sonne bis zur Erde geschafft haben.
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Der feurige Lichtball an unserem Firmament bläst mit häufigen Eruptionen der Erde Teilchen entgegen, die mit dem Magnetfeld der Erde reagieren. Der Teilchenstrom setzt sich aus Elektronen, Protonen und Alpha-Teilchen zusammen.
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Was für Astronomen beeindruckende Bilder vors Objektiv zaubert, kann auf der Erde Flugzeuge und Satelliten stören und sogar zu Spannungsspitzen in Hochspannungsleitungen führen. Die Visualisierung zeigt das Magnetfeld der Erde wie es vom All aus gesehen wirken könnte.
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Diese Aufnahme vom Febraur 2011 zeigt laut Nasa eine enorme Eruption auf der Oberfläche der Sonne.
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Aufnahme der Sonne mit ultraviolettem Licht: Hier zeigt sich ungefähr in der Mitte eine dunkle Zone - sie wird als Quelle für magnetische Feldlinien betrachtet und für schnelle Solarwinde.
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Solche Eruptionen gehen oft mit magnetischen Stürmen einher, vermuten die Wissenschaftler der Nasa.
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Der Teilchenstrom wird als Sonnenwind bezeichnet. Sonnenwinde sind selbst nicht zu sehen, zaubern aber an den Nachthimmel beeindruckende Bilder wie hier bei Tromso in Norwegen.
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Die beeindruckende Lichtshow ist unter dem Namen Aurora Borealis oder auch Nordlichter bekannt. Gasmoleküle der äußeren Erdatmosphäre reagieren dabei auf die elektrisch aufgeladenen Teilchen des Sonnenwinds.
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Die kontinuierlich von der Sonne ausgestossenen Winde erreichen Geschwindigkeiten von 400 bis 500 Kilometer pro Sekunde. Der Teilchenstrom wird besonders von den Erdpolen angezogen - deswegen tritt das Phänomen nur dort auf.
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Der Sonnensturm im Januar 2012 zauberte diese grüne Lichtshow an den Himmel über Tromsö in Norwegen.
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Die Aurora Borealis über Nebraska - fotografiert aus dem All von der Internationalen Raumstation.
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nasa
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