Der Techniker Oleg Iwanowski erinnert sich an die Pannen, die vor und während des ersten bemannten Raumflugs am 12. April 1961 passierten. „Die Geheimhaltung jener Jahre war nicht nur übertrieben, sie war schädlich,“ ist er heute überzeugt.
Der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin kurz nach dem ersten bemannten Weltraumflug.
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Der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin kurz nach dem ersten bemannten Weltraumflug.
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Juri Gagarin startet am 12. April 1961 in der Nähe der kleinen kasachischen Ortschaft Tjuratam zum ersten bemannten Raumflug – auf jenem Weltraumbahnhof, der später unter dem Namen Baikonur Geschichte machen wird. Noch heißt das Gelände „Wissenschaftliches Forschungs- und Testgelände Nr. 5 des Verteidigungsministeriums der UdSSR“.
Zehntausende Spezialisten haben hier in den Monaten zuvor strengstens isoliert für Gagarins Start gearbeitet. „Solch einen Augenblick vergisst man nie in seinem Leben, auch wenn er schon 50 Jahre zurück liegt“, sagt Oleg Iwanowski über den Moment, als die Rakete abhebt. Er ist einer der letzten lebenden Pioniere der bemannten Raumfahrt und mit seinen fast neunzig Jahren noch immer im Dienst. Heute arbeitet Iwanowski in einem Museum für Raumfahrttechnik. Damals vor dem Start hat er den Kosmonauten Gagarin im Fahrstuhl auf dem Weg in die Kapsel begleitet. Ein drahtiger Mann, gerade 40 Jahre alt, in einem blauem Overall, so ist er auf den Bildern zu sehen, die die russischen Behörden erst Jahrzehnte später veröffentlichen werden. Iwanowski hat die Luke hinter Gagarin geschlossen. Er hat sie auch wenige Minuten vor dem geplanten Start wieder öffnen müssen, als der historische Moment plötzlich noch einmal in Frage stand.
„Es war zwei Minuten vor acht“, erinnert sich Iwanowski, „als sich Sergej Koroljow über Sprechfunk meldete.“ Koroljow war seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und bis zu seinem Tod im Januar 1966 der Chefkonstrukteur für das sowjetische Raumfahrtprogramm. Unmittelbar vor dem Start nun fehlte dem Hauptverantwortlichen im Kontrollraum das Signal jenes Sensors, der anzeigen sollte, dass die Kapsel mit Gagarin hermetisch verschlossen war. „Koroljow schrie uns an. Wir öffneten die Kapsel. Ich bog ein wenig an einem Kontakt herum und dann schraubten wir wieder zu,“ erzählt Iwanowski. Das Signallämpchen leuchtete ordnungsgemäß.
In den offiziellen Berichten nach Gagarins Landung steht nichts von Problemen, auch nicht, was sich bei der Rückkehr zur Erde kurz vor dem Ende seines 108-minütigen Fluges ereignet. Die Gerätesektion trennt sich viel zu spät von der kugelförmigen Landekapsel, erst im letzten Augenblick glühen beim Wiedereintritt in die dichteren Schichten der Atmosphäre einige der Verbindungskabel durch. Die vorausberechnete ballistische Kurve zum Landeanflug wird damit verfehlt. Gagarin landet nicht wie vorgesehen 120 Kilometer südlich von Wolgograd, sondern viel weiter nördlich bei der Stadt Saratow.
50 Jahre Sputnik - Beginn der Raumfahrt
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50 Jahre Sputnik - Beginn der Raumfahrt
Der russische Mathematiker und Astrophysiker Leonid Sedow gilt als Vater des Sputnik. Er konterte die Ankündigung von US-Präsident Eisenhower, sein Land werde einen kleinen, erdumkreisenden Satelliten ins All schicken. Sedow war damals Vorsitzender der Kommission für den Interplanetaren Flug in den UdSSR. In dieser Funktion erklärte er nur wenige Tage später öffentlich, auch die UdSSR werde Satelliten ins All schiessen - und zwar einen wesentlich schwereren: Sputnik 1.
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Der erfolgreiche Start am 4. Oktober 1957 von einer großen Rampe in Baikonur (Kasachische SSR) überraschte alle Welt. Er löste eine Beschleunigung der US-amerikanischen Starts aus, die dann um einige Monate früher als ursprünglich geplant erfolgten - allerdings um den Preis zweier Fehlstarts. Außerdem schürte der Start der Sputnik-Rakete mitten im Kalten Krieg die Angst vor der UdSSR: Plötzlich war klar, dass die Sowjetunion auch bei militärischen Aktionen jedes Ziel auf der Welt erreichen könnte.
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Schon wenige Monate nach Sputnik I stand die nächste Rakete der Baureihe Sputnik auf der Startrampe. Auch diese revolutionierte die Raumfahrt. Sputnik II brachte das erste Lebewesen auf die Erdumlaufbahn: die Hündin Laika.
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Laika, was übersetzt "Kläffer" bedeutet, wurde in einer Druckkabine innerhalb der Rakete auf die Erdumlaufbahn gebracht. Eine Rückkehr war nicht geplant - nicht einmal technisch möglich. Die Hündin sollte nach dem Start zehn Tage in der Rakete leben und damit ausreichend Daten über ihre Körperfunktionen liefern. Danach sollte Laika durch vergiftetes Futter einen schnellen Tod erfahren. Diese Vorgehensweise löste vielfaches Mitleid aus.
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Trotzdem wurde Laika ins All geschossen. Den Start überlebte die Hündin trotz Lärm, Vibration und Beschleunigung. Allerdings starb sie nur wenige Stunden später - vermutlich durch den beim Start erlittenen Stress und zu große Hitze. Das Temperaturkontrollsystem arbeitete nicht zuverlässig.
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Die Sputnik-Satelliten können als Start der Raumfahrt gesehen werden. Auf den so gewonnenen Erkenntnissen - sowohl technischen wie auch Erfahrungen mit Laika - konnte aufgebaut werden.
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Am 20. Juli 1969 tat die Raumfahrt ihren nächsten großen Sprung: Das amerikanische Raumschiff Apollo 11 brachte Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin Aldrin auf den Mond. Zum ersten Mal landeten Menschen auf einem fremden Himmelskörper.
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Die selbe Crew entdeckte auch Wasser auf dem Mond.
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Die Raumstation ISS markierte einen weiteren Sprung in der Entwicklung der Raumfahrt. Wo bisher jede Nation ihre eigenen Projekte im All umsetzte, arbeiteten nun die verschiednenen Behörden eng zusammen. Die Internationale Raumstation ist eine Kooperationsarbeit zwischen der amerikanischen NASA, der russischen Roskosmos, aller ESA-Staaten (ausgenommen Großbritannien, Irland, Portugal, Österreich, Finnland und Griechenland) sowie die kanadische und die japanische Raumfahrtbehörde.
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Die zukünftigen Ziele der Raumfahrt sind bereits klar umrissen: Der rote Plantet Mars lockt die Wissenschaftler mit seinen Rätseln an. Eine unbemannte Sonde erkundete bereits die Oberfläche des Planeten. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis eine bemannte Raumfähre in Richtung Mars aufbricht.
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Der russische Satellit Sputnik 1 markierte den Beginn der Raumfahrt, zumindest den der sowjetischen Raumfahrt. Sputnik bedeutet "Gefährte" oder "Begleiter". Der Begriff ist in Osteuropa ein Synonym für Erdsatelliten, obwohl er insgesamt nur für zehn solcher Satelliten verwendet wurde.
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50 Jahre Reise in den Weltraum
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50 Jahre Reise in den Weltraum
Im Oktober 1971verglühte sie in der Erdatmosphäre.
Skylab war die erste Raumstation der USA. Die Station war von Mai 1973 bis Juli 1979 in Betrieb. Sie sollte zeigen, welche Auswirkungen Langzeitaufenthalte in der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper haben.
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Umfangreiche Erd- und Sonnenbeobachtungen wurden ebenfalls durchgeführt.
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Saljut 4 war ein weiterentwickeltes Nachfolgemodell der Saljut 1 und wurde von der Sowjetunion für Forschungszwecke genutzt. Kupplungsmanöver zwischen Station und Raumschiff wurden erprobt. Sie ging Ende Dezember 1974 in Betrieb und war 93 Tage bemannt bevor sie Anfang Februar 1977 ebenfalls in der Erdatmosphäre verglühte.
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Sojus ist eine, von den Russen seit 1967 in Verwendung genommene Rakete, die mit drei Personen bemannt werden kann. Sie gilt als eine der sichersten Transportmöglichkeiten im All. Es gibt über 10 verschiedene Formen der Sojus, die sich nur vom Aussehen unterscheiden.
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Ein Apollo- und ein Sojus-Raumschiff koppelten am 17. Juli 1975 in der Erdumlaufbahn aneinander an, so dass die Raumfahrer von einem Raumschiff ins andere umsteigen konnten: Das erste gemeinsame Projekt von USA und Sowjetunion
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Saljut 7 war ein weiteres Modell der Sowjetunion. Die Station war von April 1982 bis Februar 1991 im All. Die Raumstation war von 1982 bis 1986 zeitweise Betrieb. Nach 1986 begann der schrittweise durchgeführte Rückbau der Station.
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Die berühmte russische Raumstation Mir war von Februar 1986 bis März 2001 in Betrieb. Sie wurde anfangs ausschließlich von der Sowjetunion genutzt, nach dem Zusammenbruch des Ostblocks wurde die Raumstation auch von westliche Staaten genutzt. Die MIR war die erste hochentwickelte Raumstation, außerdem war sie das Vorläufermodell der heutigen ISS. Die Station wurde vor allem für Forschungszwecke genutzt. 2001 ließ man die Mir in der Atmosphäre verglühen und die Trümmer in den Pazifischen Ozean stürzen.
Die ISS ist seit November 1998 in Betrieb. Sie ist das Prestigeprojekt der NASA an dem auch Länder wie Deutschland, Frankreich oder Russland beteiligt sind. Sie ist die bis jetzt größte je erbaute Raumstation der Welt und soll mindestens bis 2020 betrieben werden. Die ISS ist an rund 300 Tagen in Jahr bemannt und wird seit ihrem Bestehen regelmäßig ausgebaut. Die Station wird sowohl vom amerikanischen Spaceshuttle als auch von den russischen Sojus-Raketen angeflogen.
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Der Weg des Menschen ins Weltall beginnt 1971: Die Saljut1 war die erste Raumstation der Menschheit und wurde von der Sowjetunion als Vorzeigemodell erstellt und bemannt. Die Station war von April bis Oktober 1971 in Betrieb. Insgesamt lebten die Kosmonauten 123 Tage dort.
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Die Reise zum Mond
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Hunderte Zuschauer hatten schon in der Nacht zuvor an Stränden und an Straßen in Zelten, Autos und Wohnwagen übernachtet, um Zeuge des historischen Ereignisses zu sein.
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Drei Männer brechen zusammen auf: Neil Armstrong (links), Michael Collins (Mitte) und Edwin "Buzz" Aldrin. Doch den Mond betreten nur Armstrong und Aldrin - Collins kurvt derweil der der Columbia-Fähre um den Erdtrabanten. Schnell gerät sein Beitrag zur Monderkundung in Vergessenheit.
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Die Reise zum Mond beginnt mit dem Start der Saturn-V-Rakete von Cap Kennedy.
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Über eine Million Menschen versammelte sich am Cap Kennedy, um den Start der ersten Rakete zu beobachten, die Menschen zum Mond bringen sollte. Dabei war die meiste Zeit nur ein leuchtender Punkt am Horizont zu sehen.
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Während aus dem Weltraum nur trockene Nachrichten ( etwa "Our insertion checklist is complete and we have no abnormlities") die Flugkontrolle in Houston erreichen, ist die Spannung im Kontrollzentrum groß.
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Blick zurück auf die Erda aus der Umlaufbahn - die Oberfläche glitzert zwischen den Wolken im Sonnenlicht.
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Blick nach vorne zum Ziel: Der Mond.
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Dann der Eintritt in die Umlaufbahn des Mondes am 20. Juli: Von der Columbia löst sich das Modul "Eagle" ...
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...mit den beiden Mondforschern und nähert sich dem Mond - während über dessen Horizont die Erde aufscheint.
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Im Inneren des Mondlandemoduls ist kein Platz für bequeme Bewegungen.
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Beim Fotografieren des Mondlandemoduls gelingt den Astronauten auch dieser Schnappschuss des blauen Planeten Erde.
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75 Stunden und 50 Minuten brauchen die Astronauten für den Flug zur Mondumlaufbahn. Kurz vor dem Aufsetzen noch ein Foto vom Landeplatz...
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Dann halten die Menschen im Kontrollzentrum lange den Atem an, bis aus den Lautsprechern der erlösende Satz ertönt:
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"Der Adler ist gelandet". Kurz darauf betritt Neil Armstrong den Mond.
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Im Kontrollzentrum der Nasa bricht Jubel aus. Auf dem Bildschirm wird das Apollo-Logo eingeblendet mit dem Titel: Aufgabe erfüllt.
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Armstrong folgt wenig später Aldrin - hier beim Ausstieg aus dem Mond-Modul.
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Dem Ausstieg aus der engen Klappe folgt der Abstieg von der Leiter...
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Gelandet sind die Mondforscher im "Meer der Ruhe" nach 102 Stunden und 45 Minuten Flug.
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Über die Fernsehstationen der Welt flackert das Bild der US-Flagge, die die Astronauten auf den Mond pflanzen.
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Für die beiden einsamen Männer auf dem Mond fängt jetzt die Arbeit erst richtig an, während Collins weiter um den Erdtrabanten kreist. In den 21 Stunden und 36 Minuten ihres Aufenthaltes führen die Astronauten auch viele Experimente durch.
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Edwin E. "Buzz" Aldrin entfernt hier Gerät für ein wissenschaftliches Experiment vom Mondmodul "Eagle" (Adler).
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Unter anderem bergen die Astronauten Mondgestein, von dem Teile noch vierzig Jahre später von Wissenschaftlern analysiert werden.
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Allein die Apollo 11-Mission brachte 22 Kilo vom Mond mit - insgesamt erleichterten die Missionen die Oberfläche um 328 Kilo.
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Hier ein Eisenkristall aus dem Mondgestein unter dem Mikroskop.
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Hier ist Aldrin mit einem Experiment mit Solar-Technik beschäftigt.
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Mit unterschiedlichen Geräten führen die Astronauten Armstrong und Aldrin Experimente durch - vieles blieb von den Mondmissionen zurück.
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Die Arbeit mit wulstigen Handschuhen mit Fingern so dick wie Würste war für die Astronauten nicht immer leicht.
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Dann geht es zurück zur Columbia.
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Das Gesicht von Neil Armstrong nach seinem Ausflug auf den Mond.
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Buzz Aldrin zurück auf der Columbia.
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Zurück auf der Erde: Die Astronauten landen am 24. Juli mit der Columbia im Pazifik und müssen anschließend 18 Tage in Quarantäne.
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Kurz nach der Landung werden die Astronauten sofort isoliert und in einer moblien Isolationsstation transportiert: Die Wissenschaftler der Nasa fürchten, es könnte auf dem Mond unbekannte Gifte oder Keime geben, die dem Menschen gefährlich werden könnten.
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Später werden Teile des Mondgesteins hübsch verpackt an wichtige Politiker verschenkt - hier betrachten die drei Astronauten so ein Geschenk.
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Mit ihren Frauen reisen die Astronauten um die Welt, um von ihren Erlebnissen zu berichten - hier eine Aufnahme aus Oslo.
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Im Wettkampf mit der UdSSR über die Vorreiter-Rolle im Weltall schickt Amerika am 16. Juli 1969 drei Männer mit einer Rakete zum Mond. Das Projekt ist Teil des Apollo-Programms. Der Flug von Apollo 11 wird in die Geschichte eingehen - und Verschwörungstheorien beflügeln.
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Nicht das offizielle Empfangskomitee, sondern eine Bäuerin mit ihrem Enkel sind die ersten, denen Gagarin auf der Erde begegnet. Eine Militärpatrouille spürt den Kosmonauten auf. Er selbst meldet seinen Vorgesetzten über Telefon die erfolgreiche Beendigung seiner Mission. Stunden später kommen die Spezialisten mit dem Hubschrauber am Landeort an.
„Die Geheimhaltung jener Jahre war nicht nur übertrieben, sie war schädlich,“ ist Iwanowski heute überzeugt. „Jeder weiß, was passiert, wenn man etwas verschweigt. Dann muss es doch einen Grund geben, denken alle: Da ist etwas dumm gelaufen oder es hat sogar eine Katastrophe gegeben.“ In Zeiten der Glasnost sind einige der Geheimnisse gelüftet worden. Aber ein paar Legenden halten sich bis heute, weil der Zugang zu den Archiven längst wieder restriktiv gehandhabt wird.
So wurde sehr lange gemutmaßt, Gagarin sei in Wirklichkeit nicht der erste Mensch im All gewesen. Die sowjetische Führung habe tödliche Unglücke bei früheren Versuchen verschwiegen. „Das ist unglaublich dummes Zeug,“ empört sich Iwanowski. Tatsächlich sei die Wostok-Rakete mit Gagarin an Bord nicht die erste dieses Typs gewesen. „Es hat zuvor sieben Starts gegeben, darunter mit den Hunden Belka und Strelka an Bord und mit Puppen, die die Größe und das Gewicht der Raumfahrt-Kandidaten hatten. Insgesamt gab es drei Fehlschläge. Aber kein Mensch hat vor Gagarin in meiner Kapsel gesessen,“ versichert er.
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