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Raketen-Panne: Satellit schlägt in Straße der Kosmonauten ein

Ausgerechnet in der Straße der Kosmonauten eines sibirischen Dorfes schlägt ein Teil eines russischen Satelliten nach dem missglückten Start ein. Der Satellit war nach einer Panne an einer Trägerrakete abgestürzt.

Die russische Rakete Zenit-2, mit der Raumsonde Phobos-Grunt beim Start in Baikonur.
Die russische Rakete Zenit-2, mit der Raumsonde Phobos-Grunt beim Start in Baikonur.
Foto: dpa

Das Stück mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern sei auf das Dach eines Hauses im Dorf Wagaizewo rund hundert Kilometer südlich von Nowosibirsk gefallen, sagte ein örtlicher Vertreter nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax am Samstag. Die Straße, in der das Haus stehe, sei zu Ehren der sowjetischen und russischen Raumfahrer einst Straße der Kosmonauten genannt worden, ergänzte er.

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Der Eigentümer des Hauses war zum Zeitpunkt des Einschlags mit seiner Frau zu Hause. Ein Behördenvertreter sagte, der Mann habe zunächst ein Geräusch gehört, dann einen Knall - und sei dann nach draußen gegangen, um nach dem Rechten zu sehen. Für den Schaden soll er nun von den Behörden entschädigt werden. Der Kommunikationssatellit war am Freitag nach einer Panne an einer Sojus-Trägerrakete kurz nach dem Start abgestürzt. (afp)

Datum:  24 | 12 | 2011
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