Bilder der Sonde „Mars-Express“ lassen auf regelmäßige Klimawechsel auf dem Planeten schließen. Eine Aufnahmeserie vom Boden des Danielson-Kraters auf dem Mars zeige wiederkehrende Sedimentschichten mit etwa gleicher Dicke und ähnlichen Abständen zueinander, teilte die Europäische Weltraumagentur (Esa) am Donnerstag in Darmstadt mit. Diese regelmäßigen Klimawechsel könnten auf wiederkehrende Veränderungen der Achse, um die sich der Planet dreht, zurückzuführen sein.
Bizarre Räume eröffnen die Teleskope im Weltraum dem Menschen - dieses Bild aus dem Krebs-Nebel ergänzte ein Künstler um einen Pulsar ergänzt.
Foto: AFP/David A. Aguilar (CfA) / NASA / ESAAm Danielson-Krater mit einem Durchmesser von rund 60 Kilometern zeigten sich nach Esa-Angaben zudem besonders scharfkantige Felsrücken. Es sei anzunehmen, dass die Sedimente dort zunächst von Wasser verfestigt und dann vom Wind erodiert worden seien. Das Wasser könne aus einem früheren Grundwasser-Reservoir stammen. Die Ausrichtung der Felsrücken lasse Forscher vermuten, dass starke Nord- und Nordostwinde die Sedimente zunächst abgelagert und dann in einer späteren, trockeneren Periode nach und nach wieder abgetragen hätten. (dpa)
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