Russland will aus der Ausmusterung des Space-Shuttles Ende 2010 Profit schlagen und deutlich mehr Geld für Flüge von US-Astronauten mit "Sojus"-Kapseln verlangen. Derzeit zahlen die USA für die Nutzung der russischen Fähren zur Internationalen Raumstation ISS 306 Millionen Dollar (rund 220 Millionen Euro) für 2010 und 2011.
Dieser Vertrag werde nicht angetastet, sagte der Chef der Raumfahrtbehörde, Anatoli Perminow, nach Angaben der Agentur Interfax am Dienstag. Allerdings will Perminow von 2012 an die Preise deutlich erhöhen, Zahlen nannte er nicht.
Nachfolgemodell für "Endeavour" in sieben Jahren
Mit den Einnahmen will Russland seine Weltall-Technologie ankurbeln. Der Start der Raumfähre "Endeavour" mit sechs Astronauten an Bord am Montag war der fünftletzte eines Shuttles. Die US-Raumfahrtbehörde NASA will die altersschwachen Raumfähren Ende des Jahres einmotten. Ein Nachfolge-Modell soll frühestens in sieben Jahren bereitstehen. (dpa)
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