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Astronomie und Raumfahrt

13. März 2015

Sonnenfinsternis am 20. März 2015: Schutz für die Augen ist Pflicht

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So ist es richtig: Nur durch einen Schutzfilter, wie ihn die Sonnenfinsternis-Brillen haben, sollte man in die Sonne schauen.  Foto: dpa

Am 20. März wird eine partielle Sonnenfinsternis von Deutschland aus zu sehen sein. Auch wenn noch nicht klar ist, ob das Wetter mitspielt, sollte man sich vorbereiten, wenn man sich die Sonnenfinsternis nicht entgehen lassen möchte: Ein Schutz für die Augen ist Pflicht.

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Pünktlich zum astronomischen Frühlingsbeginn gönnt sich die Sonne am 20. März eine kurze Pause: Der Neumond wird sich am Vormittag vor die Sonne schieben und sie verdunkeln. In Deutschland ist das Ereignis nur als partielle Sonnenfinsternis zu sehen - je nach Beobachtungsort wird die Sonne in Deutschland zu bis zu 82 Prozent (Flensburg) verdeckt. In Frankfurt kann man immerhin noch eine Bedeckung von knapp 75 Prozent sehen, in München werden nur noch etwa 68 Prozent der Sonne durch den Mond verdeckt.

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Um eine totale Sonnenfinsternis zu erleben, muss man sich auf in den hohen Norden machen: Auf den Färöer-Inseln und in einem etwa 400 Kilometer breiten Streifen im Nordatlantik wird die Sonne für etwa zwei Minuten komplett bedeckt.

Von Deutschland aus betrachtet beginnt die Sonnenfinsternis am Freitagvormittag gegen 9:30 Uhr, die genaue Anfangszeit ist vom Beobachtungsort abhängig. Zwischen 10:36 und 10:48 Uhr tritt je nach Beobachtungsort das Maximum der Sonnenfinsternis ein. Gegen 12 Uhr mittags ist der Spuk vorbei und die Sonnenfinsternis zu Ende.

Wer sich die Sonnenfinsternis nicht entgehen lassen möchte, sollte sich rechtzeitig um Schutz für die Augen kümmern. Wer ohne geeigneten Filter in die Sonne schaut, riskiert bleibende Schäden am Augen oder sogar die Erblindung. Eine Sonnenbrille oder ein geschwärztes Glas seien "nicht nur ungeeignet, sondern gefährlich", betont das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Empfohlen werden Schutzbrillen mit besonderen Filtereigenschaften, durch die höchstens 0,001 Prozent des Sonnenlichts hindurchdringen.

CE-Symbol
Intakte Brille
Guter Sitz

Die Schutzbrille sollte nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz als "sicher für den direkten Blick in die Sonne" gekennzeichnet sein. Außerdem sollte das CE-Symbol vorhanden sein.

Der Schutzbrille sollten Benutzungs- und Warnhinweise beiliegen. Außerdem muss die Brille intakt sein. Kratzer, Risse oder Löcher im Filter machen die Brille untauglich. Man sollte beschädigte Sonnenfinsternisbrillen auf keinen Fall verwenden.

Wenn man die Brille auf der Nase hat, sollte möglichst wenig Licht an der Brille vorbei ins Auge fallen. Das heißt: Idealerweise sind die Bügel besonders breit, die Brille sollte gut am Gesicht anliegen.

Mit der Sonne ist nicht zu spaßen: Schon ein kurzer Blick in die Sonne kann die Netzhaut stark schädigen. Weil Netzhautschäden keine Schmerzen verursachen, gibt es kein Warnsignal des Körpers. "Wenn man es bemerkt, ist es zu spät", heißt es beim BfS. Die Sonnenfinsternisbrillen gibt es im Fachhandel und im Internet, alternativ bietet es sich an, die Sonnenfinsternis gemeinsam mit Astronomievereinigungen zu betrachten - hier gibt es meist Teleskope, die einen entsprechenden Sonnenfilter haben.

Sonnenfinsternis am 20.3.2015 - Uhrzeiten und Bedeckungsgrade

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