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27. Februar 2016

Eishockey: Bad Nauheim verliert

 Von Manuel Schubert

Bad Nauheim unterliegt zwar im letzten Heimspiel der regulären Saison den Pinguinen aus Bremerhaven, rechnet sich im Derby am Sonntag in Frankfurt aber etwas aus.

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Wie bewertet man solch ein verrücktes Spiel? Dustin Cameron entschied sich dafür, das Positive zu sehen. „Ich bin stolz auf die Jungs“, sagte der Stürmer des EC Bad Nauheim. „Wir haben hart gearbeitet und bis zum Schluss gekämpft.“ Das war in der Tat richtig, doch ein Gegner stand ja auch noch auf dem Eis, und der hieß am Freitagabend dummerweise Fischtown Pinguins. Der präsentierte sich unglaublich kaltschnäuzig und ließ die Niederlage der Hessen am Ende schlimmer aussehen, als sie tatsächlich war. Auch wenn für die Kurstädter das letzte Heimspiel der regulären Saison mit 5:7 (0:3, 2:1, 3:3) verloren ging, dürfen sie dem Saisonendspurt selbstbewusst entgegenblicken.

Vor 3104 Zuschauern konnte man den Roten Teufeln eigentlich nur eins vorwerfen: Dass sie das erste Drittel hergeschenkt hatten. Viel zu sehr ließen sie sich vom gnadenlosen Forechecking der Norddeutschen verunsichern, was zu ständigen Abspielfehlern führte. So lagen die Pinguine zur ersten Drittelpause schon mit 3:0 vorn. Aus drei Überzahlsituationen hatten sie drei Tore erzielt. „Das erste Drittel hat uns heute das Spiel gekostet“, sagte Cameron.

Erst zu fortgeschrittener Uhrzeit fanden die Bad Nauheimer zu alter Form zurück. War es die drückende Stille auf den Rängen? Dustin Cameron (24.), Jonas Gerstung (34.), Harry Lange (46.) und Dusan Frosch (51.) und erneut Cameron (57.) brachten den EC tatsächlich noch auf 3:4, 4:5 und 5:6 heran, doch Bremerhaven, mittlerweile selbst auf dem letzten Loch pfeifend, fand stets die richtige Antwort und baute die eigene Führung immer wieder aus. „Wie wir nach vorne gestürmt sind, nicht aufgegeben haben, das war wirklich beeindruckend“, sagte Trainer Petri Kujala. „Ich bin richtig stolz, wie wir das Spiel zu Ende gespielt haben.“

Das sollte doch Mut geben für die letzten zwei Spiele der Hauptrunde. Der EC hat es nun selbst in der Hand, ob er sich in den Top-Sechs hält und direkt für die Playoffs qualifiziert oder den Umweg über die Pre-Playoffs gehen muss. Am Sonntag geht es zum schweren Derby nach Frankfurt, für beide Teams geht es um das gleiche. Wenn die Wetterauer an ihre Leistung gegen den abgezockten Tabellenzweiten aus Norddeutschland anknüpfen, sollte es durchaus möglich sein, drei „big points“ (Cameron) aus der Bankenstadt zu entführen. Zumindest, wenn sie so spielen wie in den Dritteln zwei und drei.

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