Gestern hat die Frankfurter Sportstiftung in Niederrad die ersten Fördermittel des Jahres verteilt. Die Spenden gingen an junge Talente und Vereine aus den Sparten Fußball, Badminton, Schwimmen, Leichtathletik, Tischtennis, Rudern, Fechten, Trampolinturnen und Eisschnelllauf. "Alles, was reinkommt, geht zu 100 Prozent an die Sportler", sagte der Stiftungsvorsitzende Herbert Mai. Die Gesamtförderung belief sich auf 26 900 Euro.
Besondere Unterstützung erfuhren die Ausnahmesportler Helge Meeuw, Olympiateilnehmer 2008, und die Hochspringerin Ariane Friedrich. Während die Halleneuropameisterin in das Werferhaus gekommen war, fehlte der Schwimmer der SG Frankfurt. Meeuw ist derzeit damit beschäftigt, sein Medizinstudium den Anforderungen an seinem neuen Wohn- und Trainingsort Magdeburg anzupassen.
Während sich Ariane Friedrich mit den Mitteln der Stiftung einen eigenen Physiotherapeuten für Trainingslager und die Weltmeisterschaft im August in Berlin finanziert, nutzen die anderen geförderten Vereine das Geld in erster Linie für den Alltag: Sportgeräte und -kleidung, Hallenmiete, Fahrtkosten und Trainingslager. "Leistungssport ist Luxus", erklärte Michael Ulmer, der Sportliche Leiter der SG Frankfurt.