Die Schwimmer des SC Wiesbaden sind ihren im Vorjahr errungenen Titel als deutscher Mannschaftsmeister wieder los. Cheftrainer Oliver Großmann hatte das nach dem DMS-Vorkampf vor zwei Wochen in Mainz schon gewusst: "Die anderen sind bereits zu weit weg", sagte damals der von einigen seiner Athleten enttäuschte Cheftrainer der Hessen, die nun auch im Endklassement mit 56268 Punkten den vierten Platz belegen. Derweil erkämpfte sich die SG Frankfurt beim Finale am Sonntag in Wuppertal die Bronzemedaille mit 59149 Punkten hinter dem SV Würzburg (60558) und der SG Essen (59377). Dabei gelang es Vizeweltmeister Helge Meeuw endlich auch offiziell, die 100 Meter Rücken auf der Kurzbahn in weniger als 50 Sekunden hinter sich zu bringen und mit 49,94 Sekunden für einen neuen deutschen Rekord zu sorgen.
Die zweite nationale Bestmarke bei der Generalprobe für die am Donnerstag in Istanbul beginnende Kurzbahn-Europameisterschaft erreichte Jenny Mensing, die über 200 Meter Rücken 2:03,00 Minuten brauchte. Mit unter anderem dieser Leistung verhalf die Wiesbadenerin beim Sieg der SG Essen (57893) ihrer Mannschaft zum fünften Platz (51438).
Die bereits am Samstag ausgetragene Abstiegsrunde konnten die Frankfurterinnen für sich entscheiden und damit den Klassenerhalt sichern. Für den Achten im Gesamtklassement (50098) machten sich somit das kurzfristige Engagement der Nordhessin Annika Mehlhorn und die Anreise von Brustspezialistin Vipa Bernhardt aus den USA bezahlt. Auch die Frauen der SG Rheinhessen Mainz entgingen als Zehnte (49459) dem Gang in die Zweitklassigkeit, während ihre Kollegen bei den Männern als Elfte (50106) den ersten Abstiegsrang einnehmen. (kat)