Frankfurt. Die Schwimmer der SG Frankfurt haben bei ihrer Saisonpressekonferenz im Römer ein insgesamt positives Fazit des Olympiajahres 2008 gezogen. "Die sportliche Ausbeute kann sich sehen lassen", erklärte der Vorsitzende Michael Wolski, auch wenn diesmal die "jährliche Titelsammlung" nicht gesteigert werden konnte. Nach 147 Siegen von der Landesebene aufwärts im Jahr zuvor sprangen dieses Mal "nur" 112 heraus. "Es wird von Jahr zu Jahr schwerer, die Erwartungen zu erfüllen", erklärte Wolski.
Ein Ende des Trends ist nicht absehbar - im Gegenteil: Die nächsten Probleme für die Wassersportler kündigen sich bereits an. In absehbarer Zeit soll das Becken in der Sportschule des Landessportbundes Hessen (lsb) renoviert werden; die dort trainierenden hessischen Spitzenschwimmer brauchen somit Ausweichquartiere. Auf der Offenbacher Rosenhöhe könnten sie eines finden. Dort müssten dann aber die Frankfurter Sportler weichen, die keinem Landes- oder Bundeskader angehören und die als Vereinsfremde sowieso schon manchem Offenbacher ein Dorn im Auge sind. Alternativen würden sich im Winter kaum, im Sommer eher finden. Die Entscheidung obliegt dabei dem lsb h. kat