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15. November 2012

Flugmonitor-Studie: Spartipps für die Flugbuchung

Flüge rechtzeitig zu buchen hilft Geld sparen. Foto: dpa

Weihnachtszeit ist Reisezeit: Wer jetzt noch schnell ein Flugticket bucht, kommt bis zu 55 Prozent günstiger weg als bei einem kurzfristigen Kauf. Das hat die neue Flugmonitor-Studie ergeben. Insgesamt gab es aber einen starken Preisanstieg.

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Wer jetzt schnell bucht, der kommt noch billig in den Weihnachts- und Neujahrsurlaub. Denn sechs bis acht Wochen vor Flugtermin sind die Preise für innerdeutsche Strecken durchschnittlich bis zu 55 Prozent billiger, wie die neue Flugmonitor-Studie des Flugpreisvergleichsportals billigflieger.de herausgefunden hat. Je näher die Buchung am Flugtermin liegt, desto größer ist die Nachfrage und umso höher werden die Ticketpreise.

Acht Wochen vorher zahlt man halb so viel

billigflieger.de gibt jährlich den Flugmonitor heraus.
billigflieger.de gibt jährlich den Flugmonitor heraus.
Foto: billigflieger.de

Fünf Wochen vor Flug kann man 50 Prozent, zwei Wochen vorher immernoch 43 Prozent sparen. Kurzentschlossene kommen dann nicht mehr so billig davon: Zwei Tage vor dem Abflug ist das Ticket nur noch zehn Prozent günstiger als der zugrunde gelegte Basispreis einen Tag vor Abflug. Bei Reisen ins europäische Ausland liegt die Sparquote acht Wochen vor Abflug im Schnitt bei 48 Prozent. Bei Interkontinental-Flügen gibt es keine so starke Preissenkung, da sie oft langfristiger gebucht werden und die Nachfrage kurz vor der Reise nicht mehr so hoch ist.

München-Hamburg: 36,3 Prozent Anstieg

Flüge in die Ferne werden immer teurer.
Flüge in die Ferne werden immer teurer.
Foto: dpa

Aber auch, wenn man rechtzeitig bucht – mehr Geld hinlegen müssen Reisende auf jeden Fall. Insgesamt sind die Flugpreise in der Economy Class von 2009 bis 2011 laut Statistischem Bundesamt um 17,2 Prozent gestiegen. Innerdeutsche Flüge wurden um zwölf Prozent teurer. Die höchste Preissteigerung gab es auf der Strecke München-Hamburg, hier zahlten Passagiere 36,3 Prozent mehr. Im laufenden Jahr 2012 ist der Trend allerdings wieder rückläufig: Die Preise für innerdeutsche Flüge sind zunächst stark und zuletzt wieder leicht gesunken.

Flüge ins europäische Ausland verzeichneten zwischen 2009 und 2011 einen Preisanstieg von 9,6 Prozent. Hier gab es auch Mitte 2012 einen weiteren starken Preisanstieg. Bei den Überseestrecken stiegen die Kosten zwischen 2009 und 2011 um satte 25,9 Prozent. Ein Beispiel-Vergleich: Die Strecke Frankfurt-New York kostete 2009 noch 344 Euro, 2011 dann schon 513 Euro. Vergleichsweise gering ist da der Anstieg der Preise auf der Strecke Frankfurt-Peking, von 519 (2009) auf 530 (2011) Euro. Während man Anfang 2012 für Interkontinentalflüge noch tiefer in die Tasche greifen musste, hat sich die Situation zum Jahresende hin wieder leicht entspannt.

Der jährlich erscheinende Flugmonitor von billigflieger.de (täglich 50.000 Nutzer) ist eine Studienreihe, die das Suchverhalten deutscher User nach Flügen im Internet analysiert. (iw)

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