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27. Juni 2012

Besondere Architektur: Häuser mit tierischem Stil

Dieses Schaf im neuseeländischen Tirau kann man betreten: In seinem Bauch gibt es Produkte aus Wolle zu kaufen. Foto: Flickr/PhillipC

Wohnen im Krokodil, Einkaufen im Bauch eines Schafes oder Kultur machen in der Muschel: Viele Gebäude haben ein tierisches Antlitz und locken deshalb besonders viele Besucher an. Wir zeigen die lustigsten Tier-Gebäude in einer Bildergalerie.

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Wohnen im Krokodil, Einkaufen im Bauch eines Schafes oder Kultur machen in der Muschel: Viele Gebäude haben ein tierisches Antlitz und locken deshalb besonders viele Besucher an. Wir zeigen die lustigsten Tier-Gebäude in einer Bildergalerie.

Plötzlich steht es vor einem, das monumentale Tier aus Beton, Holz oder Stahl und man erschrickt für einen Moment – bis klar wird, dass es sicherlich nicht auf einen zurennen wird. Ob Riesenhund, Schafkopf oder Elefant: Gebäude mit tierischem Antlitz sind ein echter Hingucker. Meist werden die unübersehbaren Monumente binnen kurzer Zeit zum Aushängeschild einer Region. Für alle sichtbar überragen sie das Stadtbild und sind daher Besuchermagneten.

Schaf und Hund als Werbezeichen

Aus diesem Grund wird die Tiergestaltung nicht selten als groß platziertes Werbemittel verwendet. Ein riesiges Merino-Schaf etwa lädt im australischen Goulburn zum Woll-Kauf ein. Im Dog Bark Inn in Idaho können Tierfreunde in einem riesigen Holz-Hund übernachten – schon von weitem wird das Bed & Breakfast leicht gefunden.

Kunstprojekte und natürliche Formen

Viele tierische Gebäude sind auch als Kunstprojekt entstanden, wie etwa der Glaselefant im Maximilianpark Hamm. Andere werden inzwischen wie Kunst-Heiligtümer behandelt, zum Beispiel die 130 Jahre alte Elefantendame Lucy in New Jersey, die inzwischen ein Museum ist.

Von schwangerer Auster bis Vogelnest

Nicht immer ist das auffällige tierische Aussehen Ziel der Erbauer: Viele Architekten orientieren sich beim Entwurf ihrer Gebäude einfach an tierischen Formen. Die sieht man den fertigen Bauwerken dann natürlich an, wie zum Beispiel Frank Gehry's Fisch in Barcelona.

Und manche Gebäude werden eher unfreiwillig mit Tieren und deren Behausungen assoziiert. Das Pekinger Olympiastadion wird als Vogelnest verspottet, das Haus der Kulturen in Berlin längst nur noch "Schwangere Auster" genannt. (ig)

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