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12. Dezember 2012

Reise-Hypes zum 21.12.: Hier überlebt man vielleicht die Apokalypse

An dem Maya-Stätten finden am 21. Dezember Feiern statt.  Foto: dpa

Wie man sich vor dem Weltuntergang rettet, dazu gibt es viele Meinungen. Einige flüchten mit Vorräten in den Bunker. In den Pyrenäen wartet man auf außerirdische Hilfe. Und ein türkisches Bergdorf hofft auf Marias Beistand. Packen Sie los!

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Der Weltuntergang naht in großen Schritten – das prophezeit zumindest der Kalender der Maya-Indianer. Genau am 21. Dezember endet dessen Aufzeichnung und dann soll auch Schluss sein mit der Welt. Diejenigen, die daran glauben, treffen in Panik ihre Vorbereitungen und decken sich mit Kerzen und Vorräten ein. Viele aber packen die Reisetasche und planen den letzten Ausflug an „heilige“ Orte, um dem Ende irgendwie zu entkommen.

Marias Energie ist die Rettung

Der 21.12. – ein schwarzer Kalender-Tag?
Der 21.12. – ein schwarzer Kalender-Tag?
Foto: dpa

Überall auf der Welt gibt es Plätze und Stätten, die laut Legende die letzte Rettung, eine Art Zufluchtsort sein sollen. Abergläubische sind sich sicher, dass sie dort in Sicherheit sind. Die Meinungen, welcher Ort nun wirklich retten kann, gehen aber natürlich auseinander.

Laut eines selbsternannten Propheten soll ein ghanaisches Bergdorf nahe der Stadt Bolgatanga der einzige sichere Ort sein, an dem man die Apokalypse überleben kann. Der Rest der Welt werde von Gott zerstört, verkündete Peter Anamoah, Begründer der „Glaubensgemeinschaft der Makara Kirche“.

Auch das türkische Dorf Sirince zum Beispiel erlebt gerade einen Besucheransturm. Weil von dort einst die Jungfrau Maria in den Himmel entschwebt sein soll, glauben nun viele, dieser energiereiche Ort könne sie am Tag des Untergangs an einen sicheren Ort im Kosmos bringen. Das 600-Seelendorf freut sich auf jeden Fall über die zusätzlichen Einnahmen.

Außerirdische nehmen nur Auserwählte mit

In Bugarach sollen Auserwählte von Außerirdischen gerettet werden.
In Bugarach sollen Auserwählte von Außerirdischen gerettet werden.
Foto: dpa

Wieder andere behaupten, der Berg Pic de Bugarach nahe der Pyrenäen werde vom Weltuntergang verschont bleiben. Unter der langen südfranzösischen Bergkante liege eine Startbahn für Außerirdische. Von da nähmen fremde Wesen Auserwählte mit ins sichere All. Die betroffene Region hat vor, den Berg und die umliegenden 45 Quadratkilometer abzuriegeln. Dennoch sind im ganzen Gebiet bereits alle Unterkünfte ausgebucht – und das teils zu horrenden Preisen: ein Zelt kostet bis zu 450 Euro pro Tag.

Wer nicht an Außerirdische glaubt, könnte zumindest untertauchen: Im Elsass wird ein alter Weltkriegsbunker rund um den 21.12. geöffnet sein. 30 Meter unter der Erde werden die Besucher sogar mit Lebkuchen und Glühwein versorgt. Auch in Russland planen viele, sich am Tag X mit Schnaps und Essen in einen Bunker zurückzuziehen.

In der Heimat der Maya trifft man auch bereits Vorbereitungen für den 21.12., schließlich endet dann der 5200 Jahre dauernde Kalender. Den Weltuntergang erwarten sie aber nicht, sie feiern einfach den Beginn einer neuen Kalender-Periode. (iw/dpa)

Suchen Sie auch noch einen guten Ort für den Weltuntergang? In unserer Bildergalerie machen wir ein paar Vorschläge.

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