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12. September 2012

Zwischenstopp: Kurzes Abenteuer in Bangkok

Die Skybar „Vertigo“ liegt hoch über den Dächern der Stadt. Foto: dpa-tmn

Für viele Reisende ist Bangkok nur eine Zwischenlandung auf ihrer weiteren Route durch Asien. Doch auch ein kurzer Aufenthalt in der thailändischen Metropole lohnt sich. Es gibt viel zu entdecken. Wir geben Tipps für den Zwischenstopp.

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Für viele Reisende ist Bangkok nur eine Zwischenlandung auf ihrer weiteren Route durch Asien. Doch auch ein kurzer Aufenthalt in der thailändischen Metropole lohnt sich. Es gibt viel zu entdecken. Wir geben Tipps für den Zwischenstopp.

Die Millionenmetropole Bangkok ist voll, laut, quirlig und faszinierend – das alles ist schon auf der Fahrt mit dem Taxi vom Flughafen zu merken, das sich quälend langsam durch den stockenden Verkehr schiebt. Schneller vorankommen Besucher auf dem San-Sap-Kanal. Alle paar Minuten fahren Barkassen. Sie sind das Hauptverkehrsmittel. Auf einfachen Holzbänken eng gedrängt geht es mit viel Geknatter für ein paar Cent in die Altstadt. Am Kanal hängt Wäsche auf meterlangen Leinen, Hütten mit immer wieder auf- und angebauten Zimmern sind zu sehen, Märkte und Läden jenseits der Glitzermeilen der Innenstadt.

Wolkenwohnsitz: Der Vimanmek-Palast

Tempel, Grün und Großstadt-Treiben: Für viele Reisende ist Bangkok ein beliebtes Stopover-Ziel.
Tempel, Grün und Großstadt-Treiben: Für viele Reisende ist Bangkok ein beliebtes Stopover-Ziel.
Foto: dpa

Von der Endstation sind es ein paar Minuten zu Fuß zum Goldenen Hügel, der einzigen nennenswerten Erhebung Bangkoks, gekrönt vom Saket-Tempel. Dort gibt es ein buntes Sammelsurium an Glocken und Buddha-Figuren – und oben angekommen eine willkommene frische Brise. Von hier ist es mit dem Taxi nicht weit zum Vimanmek-Palast, übersetzt etwa: Wolkenwohnsitz. Die Besucher schlurfen in Schlappen durch die Räume, um den Holzboden zu schützen. „Das ist der größte ganz aus Teakholz gebaute Palast der Welt“, erklärt die Führerin.

Kulinarisch haben Touristen rund um die Sukhumvit Road die Qual der Wahl. Etwas ungewöhnlich ist etwa „Cabbages and Condoms“ mit Kondom-Verzierungen an den Wänden. Das Restaurant „Near Equal“ ist ein schöner Schnickschnack-Laden, „Na Aroon“ ein prämiertes vegetarisches Restaurant in einer alten Thai-Villa.

Mit dem Skytrain geht es am Stau vorbei.
Mit dem Skytrain geht es am Stau vorbei.
Foto: dpa-tmn

Wat Pho: Der 46 Meter lange liegende Buddha

Der zweite Tag in Bangkok – was übersetzt Stadt der Engel bedeutet – beginnt an der Taksin-Brücke. Kleine Boote fahren auf dem Chao Phraya alle paar Minuten Richtung Norden. Das Touristenboot ist teuer und unnötig. „Links (knister, knatter) das ehemalige (Rauschen) ...“ – mehr versteht man aus den schlechten Lautsprechern selten. Das Boot der Einheimischen mit gelber oder orangefarbener Flagge reicht völlig und ist wesentlich billiger.

An der Khao San Road gibt es viele billige Essensstände.
An der Khao San Road gibt es viele billige Essensstände.
Foto: dpa-tmn

Vom Anleger Nummer 8, Tha Tien, sind es ein paar Schritte zu einem der Wahrzeichen Bangkoks, Wat Pho mit dem 46 Meter langen liegenden Buddha. Von dort aus geht es zu Fuß über einen kleinen Kanal Richtung Suthat-Tempel, einem Kleinod mit großer Buddha-Figur und Innenhof – zusammen eine Alternative für alle, die nicht einen ganzen Tag im riesigen Gelände des Königspalastes mit seinen unzähligen Gebäuden verbringen wollen. Von hier aus ist ein Abstecher in die Backpacker- und Barmeile Khao San Road nicht weit. Es gibt Taxis oder Tuk-Tuks – eine Art Moped-Riksha.

Im 61. Stockwerk: Die berühmte Skybar „Vertigo“

Nicht verpassen dürfen Kurz-Besucher die legendäre Skybar Bangkoks: Im 61. Stockwerk des „Banyan-Tree“-Hotels ist unter freiem Himmel die Bar „Vertigo“ was sich mit „Höhenangst“ übersetzen lässt. Keine Angst: Es gibt genug Geländer. Essen lohnt sich in luftigen Höhen meist nicht: Es ist teuer und wenig spannend. Aber ein, zwei Drinks über der hellerleuchteten Stadt und unter Sternenhimmel – das hat Flair.

Unerwartete Ecken in der Metropole lassen sich am nächsten Tag mit dem Fahrrad erkunden – aber am besten unter kundiger Führung, um im Gewirr kleiner Gassen nicht verloren zu gehen. Der Holländer Michael Hoes führt seine Gäste durch die Wohnviertel hinter der viel befahrenen Sukhumvit, mitten durch einen vollen Markt und über Kreuzungen mit mehr Fahrspuren, als Radlern lieb ist. Es funktioniert aber. Danach geht es mit einem Boot über den Chao Phraya in ein Naturschutzgebiet. Ein Paradies nach dem Großstadtdschungel auf der anderen Seite des Flusses - gerade richtig, um Kraft für die Weiterreise zu tanken. (dpa-tmn)

Informationen: Thailändisches Fremdenverkehrsamt, Bethmannstraße 58, 60311 Frankfurt (Tel.: 069/138 13 90, E-Mail: info@thailandtourismus.de)

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