Übernachten im Iglu ist ein eisiges Vergnügen. Während draußen der Wind durch die dunkle Nacht pfeift, sind die Gäste drinnen hinter Wänden aus Schnee und Eis geschützt. Solche Iglu-Hotels gibt es in Europa immer mehr – von Finnland im hohen Norden bis in die Bergwelt Andorras deutlich weiter südlich.
Aber Iglu-Hotels sind ein Saisongeschäft: Sie werden erst gebaut, wenn die Temperaturen in den Keller gehen – und sie schmelzen meist bald wieder, wenn die Frühlingssonne kommt. Die Zahl der Plätze ist begrenzt und die Preise liegen deutlich über Hostel-Niveau. Eine Nacht im Iglu ist deshalb wohl eher etwas, das man sich ab und an gönnt und keine schnelle, billige Unterkunft.
Ein Erlebnis ist so eine Iglu-Nacht auf jeden Fall. Im Iglu-Dorf Kakslauttanen in Finnland können Gäste, während sie im Bett eines Glas-Iglus liegen, die farbigen Polarlichter beobachten. Im Iglu-Dorf nahe der Zugspitze dient ein von Schneemauern eingerahmter Whirlpool für einen Wärme-Schub in einzigartiger kalter Umgebung. Und das Schneedorf bei Sautens in Österreich serviert seinen Iglu-Gästen jeden Abend Käse-Fondue. Bei Kerzenlicht und Felldecken wird es dann leicht romantisch: Verliebte können sich in kleinen Zweier-Iglus zusammen in den Doppelschlafsack kuscheln.
Bereit für ein paar coole Unterkünfte? In unserer Bildergalerie stellen wir eisig schöne Iglu-Hotels vor. (dpa/iw)
In Finnland können kälteresistente Abenteurer zum Beispiel im Iglu-Dorf in Kakslauttanen übernachten. Dort haben sie die Wahl zwischen dem klassischen Schnee-Iglu und einem Glas-Iglu.
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