Die Hotelgäste können außen von Felsspalte zu Felsspalte klettern. Innen gibt es aber auch Ruhezonen, Läden und Cafés. Foto: www.ugo.com.pl
Ein Kletterfelsen als Herberge. In den Bergen wäre diese Idee nicht ungewöhnlich – in einer Stadt dagegen schon. Polnische Architekten haben jetzt ein 100 Meter hohes Fels-Hostel für die Innenstadt von Barcelona entworfen.
Low-Budget-Touristen mit Kletterambitionen könnten schon bald in Barcelona auf ihre Kosten kommen. Geht es nach den Plänen des Architekturbüros Ugo, steht demnächst mitten in der Metropole eine begrünte Steinwand mit Hostel im Innenraum.
Den Gästen stehen ganz normale Zimmer zur Verfügung, besonders Wagemütige können allerdings auch ein Zelt in einer der Felsspalten in der Höhe aufschlagen.
Architekten entwerfen Fels-Hostel für Barcelona
Bildergalerie ( 9 Bilder )
Architekten entwerfen Fels-Hostel für Barcelona
Geht es nach den Plänen des Architekturbüros Ugo, steht demnächst mitten in der Metropole ein begrünte Steinwand mit Hostel im Innenraum.
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Die Hotelgäste können außen von Felsspalte zu Felsspalte klettern. Innen gibt es aber auch Ruhezonen, Läden und Cafés.
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Wer die passende Ausrüstung hat, kann sein Zelt an der Außenseite des 100-Meter-Koloss einfach aufhängen.
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Das Schlaflager kann aber auch auf einer der Ausbuchtungen aufgeschlagen werden.
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Nach dem Wunsch der Stadt, soll das Kletter-Hostel ein neues Wahrzeichen der Stadt werden.
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Es stellt sich die Frage, ob echte Naturfreunde den Ausblick auf die Wolkenkratzer der Stadt wirklich genießen könnten.
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Wo sind denn hier die Zimmer? Der Entwurf der polnischen Architekten zeigt den Innenraum des Felsens bislang nur als Kletterzone.
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Möglicherweise dient eine Rafting-Zone als Ruhebereich. Oder man gelangt mit dem Schlauchboot zu den Zimmern.
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Für die Innenstadt von Barcelona wäre das eine ziemlich exotische Form der Hotelterrasse.
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Die polnischen Architekten haben mit ihrem Entwurf an einem internationalen Wettbewerb für den Bau eines Hostels teilgenommen, den die Stadt Barcelona ausgerufen hat. Die Anforderungen an die Entwürfe der Bewerber: Das Gebäude soll 100 Meter hoch sein, es soll Platz für Läden, Cafés und Ruhezonen bieten – und es soll ein neues Wahrzeichen der Stadt werden.
In der Bildergalerie zeigen wir Bilder vom Entwurf des Felsen-Hostels.
Schlafen unter Wasser, auf Salz oder in der Mine
Bildergalerie ( 41 Bilder )
Schlafen unter Wasser, auf Salz oder in der Mine
Gäste schlafen in einer von fünf Betonröhren, die auf dem Parkgelände stehen.
Foto: dpa
Jede Betronröhre ist drei Meter lang, 2,40 Meter im Durchmesser und 11,5 Tonnen schwer.
Foto: dpa
Der österreichische Künstler Andreas Strauss hat im Bottroper Bernepark einen Ort für Alltagsflüchtlinge geschaffen: „Wer seine Ruhe haben will, kann ins Rohr gehen.“
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Reservieren muss man sein Bett im Internet, den Zugangscode bekommt man per SMS, eine Rezeption gibt es nicht.
Foto: dpa
Röhrenbewohner Alexander wohnt in Nummer vier und hat sich zwei Bier mitgebracht. Der Essener arbeitet in Bottrop und ist heute nach der Arbeit in die Röhre gekrochen: „Ich wollte einfach mal keine Bildschirme um mich herum haben und die Gedanken schweifen lassen.“
Foto: dpa
Iris und Hendrik machen es sich in ihrer Röhre so gut es geht gemütlich. Maximal drei Tage darf man Rohrbewohner sein.
Foto: dpa
Die Röhre ist gemütlich, aber auch ein wenig kalt. Die A 42 rauscht in unmittelbarer Nähe, ein Güterzug rattert vorbei - schalldicht ist so ein Abflussrohr nicht.
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Das Restaurant im Bernepark öffnet erst um 11 Uhr, Frühstück gibt es aber bei der Bude die Straße runter. Hier kann man eine Röhre reservieren: www.dasparkhotel.net.
Foto: dpa
Wohnen wie die Hobbits, das geht jetzt auf einem holländischen Campingplatz.
Foto: NBTC
Auf dem holländischen Camping-Platz Geversduin in Nordholland haben die Bauarbeiten für eine Hobbit-Wohnung als neue Touristenunterkunft begonnen. Die Wohnung hat runde Fenster, runde Türen und ist halb in einem Hügel verborgen.
Foto: Kennemer Duincamping Geversduin
Und so hat sich der Filmemacher Peter Jackson die Hobbit-Häuser ausgemalt. Filmkulisse im neuseeländischen Matamata für die Filmtrilogie „Herr der Ringe“.
Foto: Tara Hunt/Wikimedia
Jules Undersea Lodge, Key Largo, Florida, USA: In diesem Hotel kann nicht jeder übernachten. Gäste müssen nämlich erst einmal sechseinhalb Meter tief tauchen, um aufs Zimmer zu kommen.
Foto: Jul.com
Über eine kleine Luke steigen Hotelgäste in ihr Zimmer ein. Ursprünglich befanden sich Forschungslabore aus den 1970er Jahren in den Räumen. Das sieht man auch der Einrichtung noch an.
Foto: Jul.com
Euromast TV Tower, Rotterdam, Niederlande: Hoch hinaus geht es bei diesem Hotel im Fernsehturm von Rotterdam. 100 Meter über der Stadt verfügt der Turm über zwei luxuriös ausgestattete Suiten.
Foto: Euromast/UHOTW
Vom gemütlichen Doppelbett hat man eine fantastische Aussicht auf Rotterdam. Von 22 Uhr abends bis 10 Uhr morgens können Gäste die Aussicht auch von einem Balkon in der frischen Luft genießen.
Foto: Euromast/UHOTW
Magic Mountain Hotel, Panguipulli, Chile: Das wahrlich märchenhafte Hotel im Hulio-Hulio-Reservat diente ursprünglich als Gästehaus für Freunde des Besitzers. Der Name stammt aus einem Buch über einen Berg, der magische Kräfte besitzt und Wünsche erfüllt.
Foto: UHOTW
Heute dient das Gästehaus als luxuriöses Öko-Hotel, ganz und gar aus Holz gebaut mit einem vom Dach herabfließenden Wasserfall.
Foto: UHOTW
Palacio de Sal, Uyuni, Potosi, Bolivien: Dieses Hotel liegt am Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Welt. Diesen Naturstoff hat sich das Palacio de Sal zu Nutzen gemacht,...
Foto: E. Prillwitz/UHOTW
... denn das Hotel besteht komplett aus Salz. Alle Böden, Wände und Decken, aber auch die Betten, Stühle und Tische sind aus dem Naturstoff geformt. Golf-Fans können sich außerdem über einen 9-Loch-Golfplatz aus Salz freuen.
Foto: E. Prillwitz/UHOTW
Sala Silvermine Underground, Sala, Västmanland, Schweden: Wer sich nicht daran stört, dass es in diesem Hotel kalt, klamm und dunkel ist, kann sich auf ein sehr besonderes Übernachtungs-Erlebnis freuen.
Foto: Papillabild
Gäste übernachten nämlich in einer ehemaligen Silbermine 155 Meter unter der Erde. Hier wurden einst drei Tonnen Silber im Jahr von Hand geschöpft. Heute dienen die gewundenen Gänge und kleinen Nischen als Hotelzimmer der besonderen Art.
Foto: Papillabild
Jailhotel, Luzern, Schweiz: Ein echtes Gefängnis in der Altstadt von Luzern dient heute als Hotel. Erbaut wurde es 1862, umgebaut 1999. Gäste können hier sowohl in günstigen Mehrbettzimmer (inklusive Stockbetten) wohnen, ...
Foto: UHOTW
... als auch etwas luxuriöser in der „Bibliothek“. Wie es sich für ein echtes Gefängnis gehört, sind die Zimmer natürlich in beiden Kategorien eher klein.
Foto: UHOTW
Woodpecker Hotel, Västerås, Schweden: Wer hier übernachtet, sollte schwindelfrei sein, denn das Baumhaus-Hotel liegt mitten in einem öffentlichen Park, 13 Meter hoch in einem Baum.
Foto: Hackspett/UHOTW
Der wackelige Aufstieg über eine Strickleiter lohnt sich, denn gemütlicher kann ein Blick aus dem Bett wohl kaum sein.
Foto: Hackspett/UHOTW
Utter Inn, Västerås, Schweden: Ebenfalls in Schweden steht dieses Hotel, dessen Einzigartigkeit sich nicht sofort erschließt. Von außen sieht es nach einem kleinen Hausboot aus.
Foto: UtterInn/UHOTW
Doch die eigentliche Unterkunft lässt sich erst durch eine kleine Luke erreichen.
Foto: UtterInn/UHOTW
Denn das Utter Inn ist ein Unterwasser-Hotel. Das kleine Zimmer liegt drei Meter unter der Wasseroberfläche des Mälaren-Sees und ist mit Panorama-Scheiben in alle vier Himmelsrichtungen ausgestattet. Wer abends nicht einschlafen kann, zählt die vorbeischwimmenden Fische.
Foto: UtterInn/UHOTW
Dog Bark Park Inn, Cottonwood, Idaho, USA: Keine Idee ist so ungewöhnlich, als dass nicht schon jemand darauf gekommen ist. Das Ehepaar Sullivan liebt Hunde und das sieht man ihrem Hotel auch an.
Foto: D. Gorman
Das Bed & Breakfast besteht aus zwei Räumen innerhalb eines hölzernen Hundes. Das Bad befindet sich – wo sonst – in einem Feuer-Hydranten.
Foto: D. Gorman
Aurora Express, Fairbanks, Alaska, USA: Gäste dieses Hotels schlafen in ausrangierten Zug-Waggons.
Foto: Kaitlin Wilson
Die Zimmer wurden liebevoll dekoriert, für die Gäste ist es eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert.
Foto: Kaitlin Wilson
Airplane Suite, Teuge, Niederlande: Mit diesem Flugzeug, einer ausrangierten Ilyushin 18 von 1960, wurden einst die Top-Bosse der DDR von A nach B gebracht.
Foto: UHOTW
Heute dient das Flugzeug als luxuriöse Herberge für finanzstarke Paare. Das 40 Meter lange Flugzeug ist ausgestattet mit Doppelzimmer, Jacuzzi, Infrarot-Sauna, Mini-Bar, Küchennische sowie drei Flachbildschirmen mit einer Auswahl an Blu-rays und DVDs. Nur Fliegen kann das Hotel nicht mehr.
Foto: UHOTW
Dockside Crane Hotel, Harlingen, Niederlande: Suchen Sie noch das Hotel auf diesem Bild? Sie schauen direkt drauf, es ist der Kran in der Bildmitte.
Foto: DromenAanZee/UHOTW
Der ehemalige Maschinenraum in diesem Kran wurde umgebaut in ein luxuriöses Doppelzimmer, das Bewohner nicht mehr von außen erklettern müssen, sondern bequem über einen neuen Fahrstuhl erreichen. Ein wahr gewordener Jungs-Traum.
Foto: DromenAanZee/UHOTW
Capsule Hotel, Den Haag, Niederlande: Diese grell orangenen kleinen U-Boote dienten in den 1970er Jahren einmal als Rettungskapseln für die Arbeiter auf Öl-Plattformen.
Foto: vlnr.info
Heute kann in den 4,25 x 4,25 Meter großen Kapseln übernachten. Die Einrichtung ist allerdings sehr spartanisch. Aber immerhin enthält sie auch eine chemische Toilette.
Foto: vlnr.info
Wigwam Motel California, Rialto, CA, USA: Die Wigwam Motels gehören zu einer Kette, die bereits 1935 gegründet wurde. Die 19 Bungalows auf diesem Bild wurden Anfang der 50er Jahre gebaut.
Foto: M. Patel/UHOTW
Gäste des Motels werden in diesen, indianischen Zelten nachempfundenen, Bungalows untergebracht. Frieren muss in den Wigwams aber keiner, sie sind aus Beton gebaut.
Foto: M. Patel/UHOTW
Im Bottroper Bernepark hat Deutschlands erstes Röhrenhotel eröffnet.
Foto:
dpa
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