Ein echter Hingucker: Die HafenCity mit ihrer abwechslungsreichen Architektur ist Hamburgs neues Pendant zum Hafen. Foto: dpa-tmn
Spaziergänge an der Elbe gehören für viele Hamburg-Touristen zu den Klassikern. Ein vergleichsweise neues Terrain ist die HafenCity. Manche kommen nur, um zu gucken, wie weit die Bauarbeiten am umstrittensten Gebäude sind: der Elbphilharmonie.
Zu den touristischen Highlights gehörte die Umgebung der HafenCity schon lange: Das Deutsche Zollmuseum findet sich hier, das Gewürzmuseum, das Miniatur Wunderland - die „größte Modelleisenbahn der Welt“ -, der Hamburg Dungeon und natürlich die Speicherstadt mit ihren Backsteinhäusern, erbaut zu Kaisers Zeiten und seitdem der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt. Mal ganz abgesehen davon, dass es nur ein Katzensprung bis zu den Landungsbrücken in St. Pauli ist. Dort starten Hafenrundfahrten und Fleettouren, bei denen man die Speicherstadt auf dem Wasser erkundet.
Durch die Hafencity zur Elbphilharmonie
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Durch die Hafencity zur Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie soll ein neues Wahrzeichen Hamburgs werden. Derzeit wird daran noch kräftig gebaut, aber selbst das lockt schon viele Touristen an.
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Das Internationale Maritime Museum in Hamburg ist schon jetzt einer der wichtigsten Anziehungspunkte in der HafenCity. Es widmet sich der Schifffahrtsgeschichte aus 3000 Jahren.
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Traditionsreiche Umgebung: Gleich neben der HafenCity ist die Speicherstadt zu finden. Die in den Himmel ragenden Backsteinbauten stehen dort schon seit Kaisers Zeiten.
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Ungewöhnliche Architektur direkt am Wasser - in der Hamburger HafenCity sind schon viele ungewöhnliche Gebäude zu sehen, und etliche weitere werden noch gebaut.
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Entspannte Lage - in der HafenCity gibt es viele öffentliche Flächen, auf denen auch mal ein Nickerchen möglich ist.
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Eine Luftaufnahme zeigt die Baustelle der Hamburger Elbphilharmonie und Teile der HafenCity und Speicherstadt in Hamburg. Ursprünglich sollte das Jahrhundertbauwerk 2010 eröffnet werden. Es folgte die erste Verschiebung auf 2012. Zuletzt hatte Hochtief April 2014 als möglichen Termin genannt.
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Besucher spazieren in Hamburg durch die Baustelle des U4 Tunnels Richtung Jungfernstieg. Die U4 soll im Herbst 2012 den Betrieb aufnehmen.
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Ein echter Hingucker: Die HafenCity mit ihrer abwechslungsreichen Architektur ist Hamburgs neues Pendant zum Hafen.
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Nun ist mit der HafenCity ein weiterer Anziehungspunkt hinzugekommen. „Wir rechnen damit, dass 2025 täglich rund 80.000 Touristen in die HafenCity kommen“, sagt Susanne Bühler von der HafenCity GmbH. Einige sollen dort auch gleich übernachten. Denn in der HafenCity sind mehrere Hotelneubauten geplant. Das Design-Hotel „25hours“ hat bereits in diesem Juli eröffnet.
Susanne Bühler steht vor dem Internationalen Maritimen Museum, das in den alten Kaispeicher B eingezogen ist, ein Speicherhaus aus dem Jahr 1878. „Es widmet sich 3000 Jahren Schifffahrtsgeschichte und ist schon jetzt eine Touristenattraktion“, sagt Bühler. Das Museumsgebäude liegt direkt am Magdeburger Hafen, in den früher die Schiffe von der Elbe kommend einliefen und ihre Ladung löschten.
Wohnen und Arbeiten Tür an Tür
Von dort ist es nicht weit bis ins Überseequartier. Es ist ein Stück fast fertige HafenCity. Es gibt schon grüne Rasenflächen, Restaurants und eine Grundschule. Wohnen und Arbeiten ist hier Tür an Tür möglich. „Es sind schon 300 Unternehmen hier, vom 'Spiegel' bis zum Germanischen Lloyd“, sagt Susanne Bühler.
Der größte Mini-Flughafen der Welt
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Der größte Mini-Flughafen der Welt
Der winzige Airport ist ein maßstabsgetreuer Nachbau des Flughafens Hamburg Fuhlsbüttel.
Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
Täglich wird es 360 Starts und Landungen geben, viele Miniaturpassagiere können so die Welt bereisen. Ob Innsbruck oder Islamabad – von Knuffingen geht es per Direktflug auf alle fünf Kontinente.
Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
Damit wird Knuffingen zum wichtigsten Miniaturdrehkreuz der Welt: Auf 150 Quadratmetern haben die Entwickler 75 Gebäude, 5000 Autos und 15.000 Figuren aufgebaut.
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Aber der Knuffingen Airport ist nicht die einzige Attraktion der Modellbahnanlage. Hamburg ist die Heimatstadt des Miniatur Wunderlandes, hier leben im Schnitt etwa 250 Einwohner pro Quadratmeter.
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Knapp ein Viertel der insgesamt rund 50.000 Einwohner versammeln sich täglich im Stadion, um den knappen Sieg des HSV gegen den Stadtrivalen St. Pauli zu beobachten.
Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
Aber Hamburg hat auch viele andere Attraktionen zu bieten - sowohl für die Wunderländer Einwohner, als auch für die Wunderland Besucher. Die Stadt ist mit seinen bekanntesten Details auf rund 200 Quadratmetern nachgebildet, hier die Hamburger Landungsbrücken.
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Alle 15 Minuten wird es Nacht im Miniatur Wunderland. Unzählige kleine Lämpchen gehen an und zeigen Details, die tagsüber im Verborgenen liegen.
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Täglich erreichen über 1500 Züge, gefüllt mit Wunderländern aus Skandinavien, Knuffingen oder der Schweiz, den Hamburger Hauptbahnhof.
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Gemeinsam feiern sie mit den Hamburger Wunderländern den Schlagermove.
Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
Die Detailverliebtheit der Wunderland-Architekten zeigt sich bei dieser Brandszene im Hamburger Hafen. Besonders bei Nacht kommt sie gut zur Geltung.
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Der Harz gehört zu den ältesten Landstrichen im Miniatur Wunderland. Hier kann man die Polizei beobachten, wie sie an einem Tatort erste Spuren sichert. Finden Sie das Mord-Opfer?
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Gleich nebenan im Sonnenblumenfeld hat sich ein Wunderländer Liebespärchen versteckt. Besucher müssen aber schon ganz genau gucken, um die beiden zu entdecken.
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Der Schweiz-Abschnitt erstreckt sich über 250 Quadratmeter auf zwei Ebenen. Ein Highlight dabei ist sicher das Open-Air-Konzert von DJ Bobo.
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Über 20.000 handgeklebten Figuren drängeln sich vor der Bühne, auf der der schweizer Popstar ein Konzert im Rahmen seiner Vampir-Tournee gibt. Hier bewegen sich, neben den Bühnenaufbauten, auch die Tänzer und die Bandmitglieder.
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Zu sehen gibt es viele typische Szenen eines Festivals, wie den angrenzenden Campingplatz, den VIP-Bereich, die Bier- und Fressbuden, oder die Wartenden vor den Dixie-Toiletten.
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Der Bau des Areals dauerte insgesamt etwa drei Monate und erforderte viel Klebstoff - und Geduld.
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Der im Jahr 2003 eröffnete Abschnitt Amerika ist von der Fläche her kleiner als sein „Nachbarstaat“ Hamburg, aber auch er ist voller Attraktionen.
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Las Vegas ist der leuchtendste Fleck Erde der Anlage. In der Zocker-Metropole sind gut ein Zehntel aller Wunderländer Lichter installiert - rund 33.000 Stück.
Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
So sieht es übrigens während des Baus hinter den Kulissen der Modellbahnahnlage aus. Wer das Miniatur Wunderland in Hamburg selbst einmal besuchen möchte, kann sich unter www.miniatur-wunderland.de informieren.
Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
Im Miniatur Wunderland in Hamburg hat mit dem Airport Knuffingen der größte Miniatur-Flughafen der Welt eröffnet.
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Miniatur Wunderland Hamburg
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Ein Ziel sei, das Wohnen in die Innenstadt zurückzuholen. „Geplant sind 5800 Wohnungen für 12.000 Bewohner - heute leben in der Innenstadt 14 000 Menschen.“ Die HafenCity sei ein klassisches Waterfront-Projekt, erklärt Bühler, „aber mitten in der Stadt, nur 900 Meter vom Rathaus entfernt. Das ist schon etwas Besonderes.“
Baubeginn vor zehn Jahren
Den Beschluss, mit der HafenCity ein neues Viertel unweit der Elbe entstehen zu lassen, fasste die Hamburger Bürgerschaft schon 1997, Baubeginn war vor gut zehn Jahren. Und gerade erst wurden die Pläne für die Bebauung im Osten vorgestellt, wo bis voraussichtlich 2018 rund 1800 neue Wohnungen entstehen. Eine neue Brücke, über die Bewohner und Besucher aus der Innenstadt in die HafenCity kommen können, soll es schon fünf Jahre früher geben. Die neue U-Bahn U4 fährt ab Herbst 2012 in das neue Stadtviertel.
Am Grasbrookhafen ist eine Marina geplant, vor dem Marco-Polo-Tower eine „Sansibar“, die erste außerhalb von Sylt. Und dann die Elbphilharmonie: Der Bau hat sich immer wieder verzögert, die Kosten explodieren. Noch immer ragen an der Baustelle Kräne in den Himmel. Eigentlich war die Eröffnung für 2010 vorgesehen. Wann das Konzerthaus fertig wird, ist ungewiss, sicher nicht vor 2014. Der Konzertsaal in 50 Metern Höhe soll 2150 Plätze bieten.