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27. April 2011

Graceland-Kopie: Der King lebt - jetzt in Dänemark

In Dänemark hat eine Kopie der Elvis-Villa Graceland eröffnet. Foto: dpa

Der legendäre Wohnsitz von Elvis Presley kann jetzt nicht mehr nur in Memphis, sondern auch in Dänemark besichtigt werden. Denn ein Elvis-Fan baute dort eine Graceland-Kopie. Wir zeigen das Original und den Doppelgänger.

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Der legendäre Wohnsitz von Elvis Presley kann jetzt nicht mehr nur in Memphis, sondern auch in Dänemark besichtigt werden. Denn ein Elvis-Fan baute dort eine Graceland-Kopie. Wir zeigen das Original und den Doppelgänger.

Zur Eröffnung der weltweit ersten Graceland-Kopie am Freitag hatten sich unter anderem die Altrockerin Suzi Quatro, Dänemarks Finanzminister Claus Hjort Fredriksen und etliche Elvis-Fans in chromblitzenden Cadillacs angesagt.

Liebeserklärung an Elvis

„Dies ist eine Liebeserklärung an Elvis und ein Monument für diese Persönlichkeit“, begründet der freundliche Däne Henrik Knudsen (47) sein bizarres Bauprojekt in einem unscheinbaren Industrieviertel. 26 Millionen Kronen (3,6 Mio Euro) hat er dafür aufgebracht, juristische Drohungen und Geldforderungen der Graceland-Betreiber in Memphis ignoriert und eine ansteckend gute Laune behalten.

„Priscilla hat mir gesagt, dass Elvis mächtig stolz auf Graceland Randers wäre“, berichtet Knudsen von seinen Kontakten zur früheren Ehefrau des Sängers. Und zeigt begeistert sein Bauwerk. Während die vordere Fassade und das Eingangstor („Music Gate“) tatsächlich so ausschauen wie das 7500 Kilometer entfernte Original, sollte man im Inneren ganz bestimmt nicht mit der Lupe vergleichen.

Im Souterrain erwartet Besucher ein Elvis-Museum mit allerlei Erinnerungsstücken und im Erdgeschoss das Restaurant „Highway 51 Diner“ im Stil der Südstaaten samt unvermeidlichem Souvenirshop: „Wir haben die größte Sammlung von Elvis-Presley-CDs in ganz Europa.“ Den ersten Stock füllt ein Saal für Festlichkeiten und Zusammenkünfte aller Art. Knudsen hofft auf verschiedene Anlässe von der Produktpräsentation unter Elvis-Bildern bis zur Konfirmation.

Im Keller erinnert einiges an den berühmten „Jungle Room“, das Lieblingszimmer des Sängers. Knudsen hat fleißig Elvis-Erinnerungsstücke zusammengekauft oder geschenkt bekommen, unter anderem einen Bass, der beim Einspielen von „Suspicious Minds“ zum Einsatz kam - Knudsens erklärtem Lieblingssong des Meisters. Der Däne hofft auf 50 000 zahlende Gäste pro Jahr, knapp ein Zehntel der Besucherzahl in Memphis.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Bilder vom neuen und alten Graceland. Der Wohnsitz von Elvis ist übrigens nicht die einzige Sehenswürdigkeit, die von einem anderen Land kopiert wurde - in der Galerie sehen Sie außerdem Bilder vom Eiffelturm in Tokio oder der Freiheitsstatue in Paris.

(dpa)

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