London muss nicht teuer sein, mit einigen Tricks können Touristen in der Stadt mit dem teuren Ruf viel Geld sparen. Denn auch hier gibt es freien Eintritt, günstiges Essen oder Gratis-Konzerte - man muss nur wissen, wo.
Ein Trip nach London muss nicht teuer sein - man braucht nur die richtigen Tricks. Foto: dpa
In London kann man schnell ein paar Pfunde verlieren - und zwar gerade die im Geldbeutel, die man lieber behalten würde. Mit ein paar Tricks und Insider-Tipps gibt es aber wirksame Gegenmittel, die nicht im Reiseführer stehen.
Der Zutritt zur Westminster Abbey, in der Prinz William und Kate Middleton geheiratet haben, kostet 16 Pfund (21 Euro). Doch man muss nur bis 17 Uhr warten, dann ist der Eintritt frei, und man hört beim Evening Song auch noch den wunderbaren Kirchenchor eine Stunde lang gratis.
Die U-Bahn ist teuer. Wenn man sie nutzt, sollte man eine Oyster Card wählen, die automatisch den billigsten Tarif ausfindig macht. Bei vielen Fahrten halbiert sich so der Preis. Man kann einen beliebigen Betrag auf der Karte abspeichern und sie immer wieder neu aufladen.
London geht auch günstig
Bildergalerie ( 14 Bilder )
Keinen Eintritt zahlen
Der Zutritt zur Westminster Abbey, in der Prinz William und Kate Middleton geheiratet haben, kostet 16 Pfund (21 Euro). Doch man muss nur bis 17 Uhr warten, dann ist der Eintritt frei, und man hört beim Evening Song auch noch den wunderbaren Kirchenchor eine Stunde lang gratis.
Foto: dpa
Im Gegensatz zu den Kirchen sind die meisten großen Museen in London gratis, darunter die Tate Modern, die National Gallery und das British Museum (im Bild).
Foto: dpa
Billig essen mit toller Aussicht
Das geht direkt gegenüber der Westminster Abbey im St. Thomas' Hospital. Man muss nur über die Westminster Bridge laufen, dann ist man schon da. Von dem neu eingerichteten Restaurant hat man einen fantastischen Ausblick auf die Parlamentsgebäude. Und das Essen schmeckt richtig gut.
Foto: dpa
Es muss nicht immer Luxus sein - im Pub gibt es bodenständige und preiswerte Küche, die noch dazu typisch britisch ist.
Foto: dpa-tmn
Preiswert fortbewegen
Die U-Bahn ist teuer. Wenn man sie nutzt, sollte man eine Oyster Card wählen, die automatisch den billigsten Tarif ausfindig macht. Bei vielen Fahrten halbiert sich so der Preis. Man kann einen beliebigen Betrag auf der Karte abspeichern und sie immer wieder neu aufladen.
Foto: dpa
Im übrigen ist es aber viel billiger, Doppeldeckerbus zu fahren. Außerdem bekommt man dabei gleich noch eine Stadtrundfahrt geboten.
Foto: dpa
Zum Schnäppchenpreis wohnen
Preiswert übernachten kann man im Studentenwohnheim. Das Zimmer gibt's ab 35 Pfund (41 Euro), mit Bad ab 40 Pfund (47 Euro). Allerdings ist nicht immer etwas zu haben, die Unterkünfte sind vor allem in der vorlesungsfreien Zeit von Juni bis September im Angebot.
Foto: dpa
Britisches Flair zum Nulltarif
Im Old Bailey, dem historischen Strafgerichtshof, der schon in den Romanen von Charles Dickens mitspielt. Alles sieht dort heute noch genauso aus wie damals einschließlich der gepuderten Richterperücken, die man unter anderem aus „Ein Fisch namens Wanda“ mit John Cleese kennt. Einfach reingehen und in irgendeinen beliebigen Prozess reinsetzen.
Foto: Loz Flowers/Flickr
Für fünf Pfund zu Shakespeare
Im Globe Theatre am Südufer der Themse kann man Shakespeare-Stücke so erleben, wie sie zu seinen Lebzeiten aufgeführt wurden. Ziemlich locker ging es da zu: Die Zuschauer aßen zwischendurch Obst und Nüsse und bewarfen damit auch schon mal den Bösewicht. Ein Stehplatz direkt vor der Bühne kostet nur 5 Pfund (6 Euro).
Foto: dpa
Gratis Open-Air-Konzerte
Musikgenuss umsonst gibt's im Sommer auf dem Trafalgar Square.
Foto: dpa
Berühmt sind auch die Sommer-Konzerte auf Hampstead Heath am Kenwood House. Die kosten zwar einiges, aber man kann sich auch einfach gleich neben die Absperrung auf eine Picknickdecke setzen. Da hört man genauso gut, und es ist umsonst.
Foto: dpa-tmn
Reduziert Shoppen
Günstig einkaufen kann man in fast jedem englischen Supermarkt. Im Kühlregal stehen unter „Reduced“ die Lebensmittel, die in ein bis zwei Tagen ablaufen. Die Imbissstände auf Camden Market gehen eine Stunde vor Marktschluss mit den Preisen runter.
Foto: dpa-tmn
Touristenfallen meiden
Dazu gehören das überfüllte und überteuerte Madame Tussauds (im Bild), die Geisterbahn London Dungeon und der Londoner Zoo, der von jedem deutschen Provinz-Zoo übertroffen wird. Wenn die Kinder unbedingt Tiere sehen wollen und die Erwachsenen ein Stückchen Natur, dann sollte man Mudchute Park & Farm auf der Isle of Dogs ansteuern: Der Eintritt ist frei.
Foto: dpa
Ein Trip nach London muss nicht teuer sein - man braucht nur die richtigen Tricks.
Foto:
dpa
Reise
Reise
Reise
Reise
Reise
Reise
Grundsätzlich sollte man Touristenfallen meiden. Dazu gehören das überfüllte und überteuerte Madame Tussaud, die Geisterbahn London Dungeon und der Londoner Zoo, der von jedem deutschen Provinz-Zoo übertroffen wird. Wenn die Kinder unbedingt Tiere sehen wollen und die Erwachsenen ein Stückchen Natur, dann sollte man Mudchute Park & Farm auf der Isle of Dogs ansteuern: Der Eintritt ist frei.