Egal ob der Strand in Thailand, die Wüste in Marokko oder die Stadt Tokio - alle Orte haben etwas gemeinsam: Sie sind Bestandteil bekannter Kinofilme, fungieren aber nicht als Hintergrundkulisse, sondern drücken den Filmen ihren Stempel auf. Durch ihre Schönheit, Exotik oder Widersprüchlichkeit werden sie neben der Handlung und den Darstellern zu einem zentralen Aspekt des Films.
Dabei zeigen die Regisseure zumeist gar nicht mal die touristischen Highlights, sondern ein unbekanntes Gesicht des Landes. Gerade das aber macht sowohl die Orte als auch die Filme so faszinierend.
Die Liebe zum Land
In vielen Fällen nutzen Regisseure ihre Filme dafür, ihrer Heimat ein Denkmal zu setzen, wie zum Beispiel der spanische Regisseur Pedro Almodovar. Er drehte mit seinem Film „Volver“ eine Liebeserklärung an seine Heimat, der Region von La Mancha im Herzen Spaniens.
Zum Film „Australia“ startete die australische Tourismusbehörde sogar eine teure Kampagne mit dem Titel „See the Movie, See the Country“, die den Tourismus in Australien ankurbeln sollte. Dafür wurde Regisseur Baz Luhrmann beauftragt, eine Serie von Werbespots zu drehen. Zwar waren die Hauptdarsteller des Films Nicole Kidman und Hugh Jackman nicht dabei, dafür aber Schauspieler Brandon Walters.
(cpo/fr)
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