Die Angebote der Billigflieger sind verlockend. Doch auf den zweiten Blick entpuppen sich viele der günstigen Angebote als Mogelpackung. Denn selten bleibt es bei dem einmal genannten Preis.
Bei manchen Fluggesellschaften wird schon während der Buchung zur Kasse gebeten, bei anderen erst am Check-In-Schalter. Kaum eine Service-Leistung, die nicht noch einmal mit einer Extra-Gebühr belegt wird: Kreditkartenbuchung, Ticket-Abholung am Schalter, für den Koffer, die Cola oder das Baby auf dem Schoß.
Studie untersuchte die sieben großen Billigfluglinien
Zum vierten Mal hat der Verkehrsverein Mobil die Angebote der Billigflieger unter die Lupe genommen. In seiner heute erschienen Studie „Flugatlas 2010“ untersucht er die sieben großen Billigfluglinien ab Deutschland: Air Berlin, Condor, Easyjet, Germanwings, Pegasus, Tuifly und Ryanair. In 14 verschiedenen Kategorien kämpften sie untereinander und im Vergleich zum Linienflieger Lufthansa.
Das Ergebnis: Bei einem innerdeutschen Flug sind Ryanair und Germanwings am günstigsten. Und zwar vor allem dann, wenn man vier Wochen im Voraus bucht.
Germanwings, Air Berlin und Tuifly vorne in Europa
Innerhalb Europas bieten Germanwings, Air Berlin und Tuifly ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ryanair und Easyjet sind zwar oft günstiger, doch verstecken sich hier hohe Extrakosten, etwa bei Kreditkartenbuchung, Ticketausstellung am Schalter und der Verpflegung an Bord. Wann ein Flug am günstigsten ist, lässt sich nicht genau feststellen. Aber wer früher bucht, bekommt in der Regel auch ein günstigeres Angebot. Trotzdem kann man Schnäppchen auch kurzfristig bekommen.
„Flugatlas 2010“: Welche Fluggesellschaft ist top, welche flop? Die Ergebnisse im Detail lesen Sie oben in der Bildergalerie. (jm/fr)
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