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Reise
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13. März 2012

Vorsicht, Mogelpackung!: Worauf es bei einem Wellness-Urlaub ankommt

Einfach mal abschalten - das wollen die meisten, die sich für Wellness interessieren. Foto: dpa

Wie findet man ein gutes Wellness-Hotel? Vor dieser Frage stehen immer mehr Urlauber. Denn das Angebot riesig. Und längst nicht jedes „Wellness-Hotel“ verdient diesen Namen. Es ist daher gar nicht so einfach, das passende Angebot zu finden.

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Wellness-Socken? Ja, die gibt es, seufzt Lutz Hertel. Früher hat er es noch genau verfolgt, welche kuriose Neuheit mit Wellness im Namen gerade auf den Markt kam. Inzwischen hat er es aufgegeben – es sind einfach zu viele geworden. Wellness ist ein Werbebegriff geworden – einfach alles, was man kaufen kann, wird damit vermarktet, sagt der Vorsitzende vom Deutschen Wellness Verband (DWV). Das gilt auch in der Reisebranche. Für Urlauber ist das Problem an der Sache: Längst nicht überall, wo Wellness draufsteht, ist auch Wellness drin. Sie müssen daher genau hinschauen, um ein Wohlfühlangebot zu finden, das hält, was es verspricht.

Dass so viele Anbieter auf der Wellnesswelle mitschwimmen wollen, ist kein Wunder: Wellness boomt. Das Entspannen muss dabei aber oft schnell gehen. Der Trend geht zu Tagesfluchten, wo sich der Manager oder die gestresste Hausfrau eine kurze Auszeit gönnt, erklärt Michael Altewischer vom Verband Wellness-Hotels Deutschland. Der Verband hat auf der Reisemesse ITB in Berlin eine GfK-Studie zum Thema vorgestellt. Demnach sind im vergangenen Jahr 6,7 Prozent mehr Wellness-Reisen als im Vorjahr gebucht worden. Besonders Kurztrips mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen boomen – sie haben mit einem Plus von 24,5 Prozent kräftig zugelegt, wie sich aus der repräsentativen Befragung von 20.000 Haushalten ergibt.

Entspannung ist das Hauptmotiv derjenigen, die sich für Wellnessreisen interessieren: 84,6 Prozent wollen sich vom stressigen Alltag erholen. Etwa drei Viertel (76,9 Prozent) wollen etwas für ihre Gesundheit tun. Aber auch die Angst vor einem Burnout treibt manche auf die Massagebank oder in die Sauna: Mehr als jeder Zweite (53,3 Prozent) will einem Erschöpfungssyndrom vorbeugen.

Zeit mit dem Partner zu verbringen, nennen 52,4 Prozent als Grund für einen Wellnesstrip. Schönheitspflege hat dagegen deutlich an Bedeutung verloren: 17,1 Prozent geben sie als Motiv an – bei einer früheren Erhebung im Jahr 2010 waren es noch 21,1 Prozent.

Gerade weil die Bedürfnisse so individuell sind, ist es schwierig, ein passendes Angebot zu finden. Die Bilderstrecke gibt Tipps, was bei der Suche nach einem Wellness-Hotel zu beachten ist. (dpa)

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