Es sind immer wieder beeindruckende Bilder: Jedes Jahr begeben sich Hunderttausende Moslems aus aller Welt auf eine Hadsch, die islamische Pilgerfahrt nach Mekka. Sie wallfahren zur Kaaba, einem Gotteshaus im Innenhof der großen Moschee in Mekka. Einmal im Leben sollte jeder Moslem dort gewesen sein.
Der Besuch der heiligen Stätte ist je nach Glaubensrichtung mit bestimmten Ritualen verbunden. Moslemische Pilger etwa hüllen sich während ihrer Reise nach Mekka in zwei weiße Tücher. Sie rasieren und kämmen sich nicht. Auch das Schneiden von Haaren oder Nägeln wird unterlassen. Für viele Gläubige der unterschiedlichsten Religionen gehören Bußrituale und das Fasten zum Pilgern dazu.
Der kleine Ort Lourdes im Südwesten Frankreichs wurde aufgrund einer Marienerscheinung weltbekannt. Im Jahr 1858 soll Bernadette Soubirous dort bei einer Grotte mehrfach eine weiß gekleidete Frau erschienen sein. Die später dort erbaute Kirche ist heute ein Wallfahrtsort.
Foto: dareentv/wikimediaAber ob gläubig oder nicht: Die heiligen Orte der Weltreligionen üben auf alle Menschen eine besondere Faszination aus. Zu Ehren des jeweiligen Gottes wurden oft gigantische Bauwerke errichtet. Andere Wallfahrtsorte befinden sich dagegen schlicht in der Natur. (Raufeld)
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