Rhein-Main und Hessen
Hessische Landespolitik und Berichte aus dem Rhein-Main-Gebiet.

03. Oktober 2009

50 Jahre Nuur-Moschee: Integrationsminister Hahn feiert mit

 Von Kristiane Schengbier
Von der ersten hessischen Integrationskonferenz mit 120 Vetretern aus Migrantenorganisationen, Wirtschaft, Politik, Gewerkschaft, Sport, Bildung und Wissenschaft erhofft sich Minister Jörg-Uwe Hahn Informationen darüber, wie die Integration von Menschen mit ausländischen Wurzeln verbessert werden kann. Foto: dpa

Zum 50. Jubiläum der Nuur-Moschee der Frankfurter Ahmadiyya-Gemeinde stattet Hessens Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn dem Gotteshaus einen Besuch ab. Von Kristiane Schengbier

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Frankfurt/Main. Zum 50. Jubiläum der Nuur-Moschee der Frankfurter Ahmadiyya-Gemeinde hat Hessens Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) das Gotteshaus am Samstag besucht.

Der 50. Jahrestag von Hessens ältester Moschee sei "ein Symbol für einen konstruktiven Dialog", sagte Hahn. Er hoffe, dass es gelinge, die verschiedenen Kulturen und Religionen als "Bereicherung für unsere Gesellschaft im Bewusstsein zu verankern".

Ziel müsse es sein, Grenzen und Schranken abzubauen und eine neue "Kultur des Willkommens" zu etablieren, sagte Hahn weiter. Unerlässlich sei es, dass sich beide Seiten, die Deutschen und die Muslime, aufeinander zu bewegten und die Entwicklung der Annäherung positiv begleiteten.

Der Jahrestag war eigentlich schon Mitte September, doch die Bauarbeiten für ein neues Gästehaus bringen die Feierlichkeiten in Verzug. Der offizielle Festakt ist Anfang Dezember geplant, dann erwarten die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde auch Ministerpräsident Roland Koch (CDU) in ihrer Moschee.

Die Gemeinde hat mittlerweile rund 300 Mitglieder. Prominenten Besuch erhielt die Moschee im äußersten Süden Frankfurts 1966, als der Boxer Muhammad Ali vor seinem Kampf gegen Karl Mildenberger das Gotteshaus für ein Gebet aufsuchte. (ddp)

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