Der Bau von Moscheen wird in Deutschland vielerorts von Diskussionen begleitet. Argumentiert wird zumeist mit Verkehrsproblemen; häufig erweist sich der Widerstand als Vorbehalt gegen den Islam. Immer mehr wird die Debatte aber auch unter ästhetischen Gesichtspunkten geführt. Dabei steht etwa die Frage im Mittelpunkt, ob perspektivisch nicht nach einer anderen Orientierung als der aus der Türkei bekannten osmanischen Moscheearchitektur gesucht werden sollte.
Der Architektur des Islams in Deutschland ist am kommenden Mittwoch, 17. Juni, eine Podiumsdiskussion gewidmet. Debattieren wollen Salomon Korn, Architekt und Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Peter Steinacker, der frühere Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Paul Böhm, der Architekt der Ditib-Moschee in Köln, der Frankfurter Architekt Jürgen Engel, dessen Büro am Entwurf der Moschee in Algier beteiligt ist, und Ünal Kaymakçi von der Hazrat-Fatima-Gemeinde, der Bauherrin der Moschee am Fischsteinkreisel in Hausen.
Eingeladen hat zu dieser Veranstaltung das Kuratorium Kulturelles Frankfurt. Das Gespräch beginnt um 19.30 Uhr im Chagallsaal der Oper Frankfurt, Willy-Brandt-Platz 1. (top)

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