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20. Dezember 2012

Autobahn A661: Geisterfahrer bevorzugen Hessen

Die A661. Foto: Martin Weis

Der ADAC warnt vor Geisterfahrern auf deutschen Autobahnen. Und vor allem auf südhessischem Asphalt. Im Ballungsraum Rhein-Main gibt es so viele kurze Autobahnstücke mit Auf- und Abfahrten, dass Autofahrer dort bevorzugt das Risiko einer Fahrt gegen den Verkehrsstrom und gegen allen Sinn eingehen

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Die Autobahn 661 in Hessen gehört in Sachen Geisterfahrern zu den gefährlichsten Routen in Deutschland. Das geht aus einer Erhebung des ADAC hervor, wie der Automobilclub am Donnerstag in München mitteilte. Auf dem gut 37 Kilometer langen Abschnitt der A661 zwischen Egelsbach bei Darmstadt und Bad Homburg wurden demnach in den Jahren 2010 und 2011 genau 50 Falschfahrer gemeldet.

Allerdings steigt nach Angaben des ADAC das Risiko, in verkehrter Richtung aufzufahren, vor allem auf kurzen Autobahnen und Zubringern mit vielen Zu- und Abfahrten. „Je kürzer die Strecke, desto höher die Gefahr, falsch auf eine Autobahn aufzufahren“, sagte ein ADAC-Sprecher.

Auch die A 643 zwischen Mainz und Wiesbaden gilt als gefährliches Terrain, 2010 und 2011 wurden 23 Geisterfahrer-Meldungen gezählt. Im Verhältnis zur Streckenlänge gehört der Abschnitt zu den drei gefährlichsten Autobahnen bundesweit. Insgesamt wurden in den Jahren 2010 und 2011 im Verkehrsfunk jeweils rund 1900 Geisterfahrer auf deutschen Autobahnen gemeldet. „Jedes Jahr kommen etwa 20 Menschen bei Unfällen ums Leben“, sagte der ADAC-Sprecher.

Dabei sind auf ostdeutschen Straßen deutlich weniger Falschfahrer unterwegs als im Westen - der ADAC führt dies auf modernere Autobahnen und eine bessere Beschilderung in den Ost-Ländern zurück.

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