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15. Januar 2013

Ball des Sports in Wiesbaden: Alles dreht sich ums Rad

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Viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness kommt jedes Jahr zum Ball des Sports in die Rhein-Main-Halle in Wiesbaden.  Foto: dpa

Insgesamt 1800 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Showbusiness und natürlich Sport werden Anfang Februar beim Ball des Sports in Wiesbaden erwartet. In diesem Jahr dreht sich alles ums Rad - und der Name des Stargasts hat die Nachfrage nach Karten noch mal gesteigert.

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Insgesamt 1800 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Showbusiness und natürlich Sport werden Anfang Februar beim Ball des Sports in Wiesbaden erwartet. In diesem Jahr dreht sich alles ums Rad - und der Name des Stargasts hat die Nachfrage nach Karten noch mal gesteigert.

Für den Ball des Sports dreht die Stiftung Deutsche Sporthilfe in diesem Jahr kräftig am Rad. Im großen Saal der Wiesbadener Rhein-Main-Hallen soll am Abend des 2. Februar (Einlass 17.30 Uhr) eine BMX- und Mountainbikestrecke entstanden sein, auf die die Velo-Athleten über eine fünf Meter hohe Rampe herabstürzen und dann an den Dinnertischen entlangrasen. Doch auch Spitzenkräfte aus artverwandten Disziplinen wie Kunstradfahren oder Radball werden im temporären Velodrom unter dem Titel „Symphonie der Räder“ Gelegenheit erhalten, die Faszination ihrer Leidenschaften den insgesamt 1800 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Showbusiness und natürlich Sport näherzubringen.

Mehr als 100 Medaillengewinner Olympischer und Paralympischer Spiele werden zu der 43. Auflage der Benefizveranstaltung erwartet, von der sich die Sporthilfe einen Erlös von 700.000 bis 800.000 Euro für die Athletenförderung erhofft.

Die Stadt Wiesbaden beteiligt sich an den Kosten nach Aussagen von Oberbürgermeister Helmut Müller (CDU) mit 400.000 Euro. Vielleicht zum vorletzten Mal. Denn ab 2015 stehen die alten Rhein-Main-Hallen wegen Neubaus nicht mehr zur Verfügung. Deshalb habe man bereits „angenehme Gespräche“ mit den Oberbürgermeistern in Mainz und Frankfurt geführt, erklärt Michael Ilgner, der Vorstandsvorsitzende der Sporthilfe. Doch auch ein Umzug des Balls innerhalb Wiesbadens sei möglich. Auf jeden Fall, so Ilgner, wolle man in der Rhein-Main-Region bleiben.

Die Schirmherrschaft des Balls hat Bundespräsident Joachim Gauck übernommen, der aus terminlichen Gründen allerdings auf sein Debüt dort verzichten muss. Andere hätten vielleicht Zeit und können doch nicht kommen. Denn das begehrte Event ist seit Dezember ausverkauft. Stargast Udo Jürgens habe die Nachfrage nach Eintrittskarten noch mal gesteigert, sagt Ilgner. Der Altmeister des deutschen Schlagers, der die Mitternachtsshow bestreitet, spreche eben ein generationenübergreifendes Publikum an.

Ballsaalflair kann man aber auch zu Hause genießen. Erstmals öffnet die Sporthilfe auf der Internetplattform Facebook ein Fenster in die Hallen hinein und berichtet live vom Treiben dort. Zudem bekommen die Bürger nicht nur rund um den roten Teppich etwas vom Prominentenauflauf mit. So trainieren am Vormittag (10 Uhr) die ehemaligen Basketball-Nationalspieler Johannes Herber und Pascal Roller mit Jugendlichen in der Sporthalle im Europaviertel. Zudem macht die durch die Republik tourende Ausstellung „Hall of Fame des deutschen Sports“ bis 14. Februar im Rathaus Station. Eröffnet wird sie am 23. Januar (18 Uhr) mit einem Generationen-Talk zum Thema Zehnkampf mit Olympiasieger Willi Holdorf, Guido Kratschmer und Jan Felix Knobel.

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