Der runde Tisch zur Werra-Einleitung blieb ergebnislos. Ist die Werra noch zu retten?
Der runde Tisch hat eine sehr positive Empfehlung verabschiedet. Wichtig wäre jetzt, dass K+S diese Empfehlung schnellst möglich umsetzt. Dann wäre die Werra in der Tat zu retten.
K+S behauptet, dass mit einer Pipeline von Neuhof nach Philippsthal die Grenzwerte nicht überschritten würden.
Wenn das Unternehmen allein auf die Pipeline nach Philippsthal setzen würde und die Versenkung in den Untergrund spätestens ab 2012 nicht mehr genehmigt wird, dann müsste die gesamte Menge an Salzlauge in die Werra geleitet werden. Dies wäre ohne eine Grenzwertüberschreitung gar nicht möglich.
Wie könnte ein Kompromiss in Sachen Pipeline aussehen?
Zur Pipeline an die Nordsee gibt es keine Alternative. Die Entsorgung in die Nordsee ist die einzig umweltverträgliche, rechtlich machbare und ökonomisch umsetzbare Möglichkeit. Ohne sie wären Werra und Weser weiterhin die Pipeline.
Interview: Thomas Witzel

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