Betrügereien an Geldautomaten werden laut Polizei immer populärer. Bereits zum zweiten Mal binnen zehn Tagen wurde ein Geldautomat an der Leipziger Straße manipuliert. Dass ein "Ausspähangriff" verhindert wurde, ist einem aufmerksamen Kunden zu verdanken, der seinen Verdacht prompt der Polizei meldete.
Der Bockenheimer Fall nun der 23. Angriff auf Bankdaten in diesem Jahr, 130 Strafanzeigen von geprellten Bankkunden sind bis dato eingegangen, der Schaden beläuft sich auf 200.000 Euro. 2009 waren es insgesamt "nur" 27 registrierte Angriffe.
Telefonhotline für Kartensperrung: 069/116 116
Gut organisierte Täter aus Osteuropa sollen für die Taten verantwortlich sein. Sie machten sich vornehmlich an stark frequentierten Automaten in der City zu schaffen, einzelne Fälle seien aber auch in Bockenheim, Bornheim und Höchst gemeldet worden. Die Täter gehen dabei meist ähnlich zu Werke: Die ersten Daten werden beim Betreten der Bank am Türlesegerät oder am Einzugsschacht des Automaten ausgelesen.
Die Geheimzahl wird durch eine versteckte Kamera oder durch ein zweites Nummerfeld auf der Tastatur erlangt. Die Polizei empfiehlt, immer während der Geschäftszeiten Geld zu ziehen, und wenn möglich an der Tür eine andere Karte als am Automaten zu verwenden. Bei Verdacht sollte man seine Karte sofort sperren lassen. (ana)

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