Frankfurt/Main. Die Hessen haben sich zum Auftakt des Weihnachtsgeschäfts am Samstag in Kauflaune gezeigt. "Die Leute vergessen das Schenken in der Krise nicht", sagte der Präsident des Hessischen Einzelhandelsverbands, Frank Albrecht, am Samstag in Frankfurt. Andrang und Umsatz am ersten Adventswochenende versprächen ein sehr stabiles Geschäft.
In Südhessen sei im Vergleich zum Vorjahr sogar ein kleines Umsatzplus möglich. Dank der Weihnachtsmärkte und schöner Beleuchtung mangelt es Albrecht zufolge auch nicht an der festlichen Stimmung, obwohl der Kalender noch November zeige.
Wirtschaftskrise und Schweinegrippe könnten das Geschäft in den nächsten Wochen nicht mehr bremsen, sagte Albrecht. Er machte den Kunden zudem Hoffnung auf attraktive Angebote, da kaum ein Händler seine Preise erhöht habe. Allerdings könnte mancher Artikel schneller als früher vergriffen sein. Viele Händler hätten ihre Läger diesmal nur vorsichtig gefüllt.
Selbst ein stabiles Geschäft vor Weihnachten werde den Handel in der Jahresbilanz aber nicht mehr vor einem Umsatzminus bewahren, sagte Albrecht. Er rechne unter dem Strich 2009 mit einem Rückgang von zwei Prozent. Dies sei aber weniger als befürchtet.
Kummer macht den Händlern bislang nur das Wetter. "Es ist noch zu warm", sagte Albrecht. Besonders Winterkleidung verkaufe sich bei Frost besser. Sonst lägen Klassiker in der Gunst der Menschen vorn: Spielwaren, Unterhaltungselektronik und auch Parfüms. (dpa)

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