In der Debatte um den Bau der Moschee in Hausen hat Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) Besonnenheit empfohlen. Sie könne die Ängste vieler Bürger in Hausen "durchaus verstehen", sagte die Stadträtin am Freitag der Frankfurter Rundschau, jetzt aber komme es darauf an, diesen Streit auf einer "rationalen Ebene" fortzusetzen. Den Bauherren der Moschee am Industriehof, dem Verein der Hazrat Fatima Moschee, und ihrem Generalsekretär Ünal Kaymakci habe sie deutlich gemacht: "Wir brauchen absolute Transparenz."
Ihr Amt für multikulturelle Angelegenheiten verstehe sich als Vermittler in dem Konflikt, das sich selbst vorgenommen habe, "die Ängste der Menschen vor Ort zu verstehen, aber gleichzeitig auf der im Grundgesetz festgeschriebenen Religionsfreiheit zu bestehen", sagte die Stadträtin.
Eskandari-Grünberg meldete sich in einer Debatte zu Wort, die in dieser Woche mit der Baugenehmigung für die Moschee wieder an Schärfe gewonnen hat. So protestierte die örtliche Bürgerinitiative vehement gegen die Erlaubnis und sprach von einer "Weichenstellung für eine monokulturelle islamische Zukunft des kleinen Stadtteils". Die Entscheidung sei "eine Katastrophe". ing

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