Hessens Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) hat auf einen Antrag der Grünen im Landtag mitgeteilt, dass gegen drei Notare im Fall Michael Wolski strafrechtliche und gegen zwei von ihnen auch disziplinarrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden seien. Die strafrechtlichen Ermittlungen richteten sich auch gegen den Offenbacher Rechtsanwalt Wolski, der sich zurzeit vor dem Darmstädter Landgericht wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verantworten muss.
Nach Einschätzung der Grünen ist damit klar, dass der "Sumpf, in dem Wolski sitzt und den er angerichtet hat", immer tiefer werde. Sie hatten nach einem hr-Bericht Aufklärungsbedarf gesehen. Darin bezichtigte eine Immobilienmaklerin aus Cannes Wolski eines Betrugsversuchs. Es geht um eine Luxuswohnung, die dem hessischen Millionär C. gehörte; Wolski soll dessen Witwe nähergekommen sein. Die beiden sollen 18 Monate nach dem Tod des Millionärs versucht haben, den Verstorbenen mit Urkunden und Dokumenten für lebendig zu erklären, um eine Immobiliengesellschaft zu gründen und so in den Besitz der Luxuswohnung zu gelangen. ( frs )

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