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Rhein-Main und Hessen
Hessische Landespolitik und Berichte aus dem Rhein-Main-Gebiet.

23. September 2008

Firmen suchen Nachwuchs: Ausbildungsmesse bringt Betriebe und Bewerber zusammen

 Von MICHAEL GRABENSTRÖER

Das Zelt wird gerade aufgebaut, die Messe kann bald beginnen. Bereits zum achten Mal findet in der nächsten Woche die Ausbildungsmesse Südhessen auf dem

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Das Zelt wird gerade aufgebaut, die Messe kann bald beginnen. Bereits zum achten Mal findet in der nächsten Woche die Ausbildungsmesse Südhessen auf dem Karolinenplatz in Darmstadt statt. Die Messe bietet Schülern und anderen Jugendlichen drei Tagen die Gelegenheit, mit Ausbildungsbetrieben direkt ins Gespräch zu kommen, sich bei Ausbildern, aber auch Auszubildenden selbst über eine Vielzahl von Berufsbildern zu informieren.

Rund 12000 Besucher kamen im letzten Jahr. Ganze Schulklassen, aber auch Eltern mit ihren Kindern, besuchten die Stände und Vorträge. "Die Messe ist ein Erfolg", sagten Vertreter der IHK Darmstadt und der Handwerkskammer Rhein-Main übereinstimmend.

Das Angebot an Ausbildungsplätzen in der Region Südhessen beschrieben Vertreter der Kammern und Innungen als erfreulich. "2007 war ein gutes Ausbildungsjahr", sagte IHK-Vizepräsident Hans-Peter Bach. Auch für das laufende Jahr 2008, habe man bisher gute Ergebnisse vorzuweisen. Bach geht von rund 6900 neuen Ausbildungsplätzen in der Region aus, "so viele wie seit 20 Jahren nicht". Seit Anfang des Jahres habe man bereits 221 neue Ausbildungsbetriebe gewonnen.

Chancen im Handwerk

Bei der Messe, die am kommenden Donnerstag, 25. September, eröffnet wird, und drei Tage läuft, zeigt sich das gestiegene Interesse der Unternehmen an qualifizierten Auszubildenden. So sind erstmals die BASF aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz, die Spedition Schenker und die Techniker-Krankenkasse vertreten. Man habe nicht alle Nachfragen erfüllen können, berichtete May Schlotte von der Messeorganisation "Sigma Studio". Vermisst wird noch der Bereich der Reisebürokaufleute, die nicht vertreten sind. Für Nachfragen haben die Messe-Macher aber zwei Stellen eingerichtet, an denen Arbeitsamt, IHK und HWK mit Beratern für alle Anfragen bereit stehen. Die Ausbildungsmesse, so Lars Bökenkröger von der Handwerkskammer, will Jugendliche auch auf die Zukunftsmöglichkeiten im Handwerk hinweisen.

Qualifizierte Ausbildung gewinne zunehmend an Bedeutung, da jeder vierte Handwerksbetrieb in absehbarer Zeit zur Übernahme bereitstehe. Das Handwerk suche geeignete Auszubildende, die auch Betriebsnachfolger werden könnten, nicht im Ausland, sondern auf dem heimischen, regionalen Markt. Auch ausbildungswillige Betriebe können sich während der Messe bei IHK und HWK informieren. Denn mancher Betriebsinhaber stehe vor der Frage: "Kann und darf ich überhaupt ausbilden?" Zwar könne man in einer Curry-Bude keinen Koch ausbilden. Aber für Restaurants, die zum Beispiel Köche ausbilden wollen, könne man ganz konkrete Möglichkeiten aufzeigen.

Informationen für interessierte Jugendliche und Betriebe unter www.ausbildungsmesse.de

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