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10. Dezember 2012

Flugzeugabsturz Wölfersheim: Opfer aus Frankfurt und Kreis Offenbach

Angehörige des Technischen Hilfswerks bergen am Sonntag bei Wölfersheim das Wrack eines Kleinflugzeuges.  Foto: dpa

Nach dem Flugzeugunglück bei Wölfersheim ist die Identität der Absturz-Opfer geklärt: Sie stammen aus Frankfurt und dem Kreis Offenbach. Unter den Todesopfern ist ein 42 Jahre alter Lufthansa-Pilot und vier Kinder im Alter zwischen zwei und acht Jahren. Die Ursache für die Katastrophe bleibt vorerst ein Rätsel.

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Nach dem Flugzeugunglück bei Wölfersheim ist die Identität der Absturz-Opfer geklärt: Sie stammen aus Frankfurt und dem Kreis Offenbach. Unter den Todesopfern ist ein 42 Jahre alter Lufthansa-Pilot und vier Kinder im Alter zwischen zwei und acht Jahren. Die Ursache für die Katastrophe bleibt vorerst ein Rätsel.

Bei der Flugzeug-Kollision in Hessen sind eine Familie aus dem Kreis Offenbach und ein Paar aus Frankfurt mit einem Kind ums Leben gekommen. In einer Maschine saßen ein 40-Jähriger, seine 42 Jahre alte Frau sowie drei Kinder im Alter von zwei, sechs und acht Jahren, wie die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei am Montag berichteten. Dabei handele es sich um einen Jungen und zwei Mädchen. An Bord des anderen Flugzeuges waren das unverheiratete Paar und ein vier Jahre altes Mädchen. Der Mann war 42 Jahre alt, die Frau 33.

Die beiden Kleinflugzeuge mit insgesamt acht Menschen an Bord waren am Samstag rund 30 Kilometer nördlich von Frankfurt in der Luft kollidiert und bei Wölfersheim auf ein Feld gestürzt. Die Ursache war weiter unklar. Die Leichen wurden am Montag obduziert. Die Ermittler betonten, die endgültigen Ergebnisse lägen zwar noch nicht vor. Doch gebe es den ersten Ermittlungen zufolge „keine berechtigten Zweifel“ an der Identität der Opfer.

Die Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) trugen weitere Erkenntnisse zusammen. Sie befragten nach Angaben von BFU-Mitarbeiter Jens Friedemann Zeugen und untersuchen die Wracks. In den kommenden Tagen sollten auch Daten zu den Flugrouten der beiden Maschinen detailliert ausgewertet werden.

Der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen zufolge waren die beiden Unglücksmaschinen nach Sicht geflogen. „Wir unterscheiden nach Sichtflug- und nach Instrumentenflugregeln“, erklärte DFS-Sprecher Axel Raab. Wer nach Sicht fliege, müsse unter anderem das Prinzip „sehen und gesehen werden“ sowie die Vorfahrtsregeln beachten. „Ähnlich wie beim Autofahren herrscht auch in der Luft rechts vor links.“

Kleinflugzeuge sind dem DFS-Sprecher zufolge meist nach der Sichtflugregel unterwegs. Es gebe aber auch viele, die den Instrumentenflug nutzten und dann von Fluglotsen geführt würden. (dpa)

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