"Ich bin Frankfurter", notiert einer im Internet und setzt hinzu: "Und ich weiß bald nicht mehr warum." Eine andere nennt sich Frankfurterin, weil "ich kurz hier bin und dann wieder weg." Nounou hingegen ist "Frankfurter, weil ich mich hier wohl fühle". So kann das gehen. Ein Panorama der Ansichten über Frankfurt und seine Frankfurter finden sich seit Montag im Internet unter der Adresse www.vielfalt-bewegt-Frankfurt.de, einem Forum, das die Debatte über das neue Integrationskonzept begleiten soll.
In dieser Diskussion geht es um Grundsätzliches: Was ist eigentlich Integration? Und um ganz Praktisches: Wie kommen Kinder in ihren Klassen zurecht? Oder auch: Wie gründet man in der Fremde ein eigenes Unternehmen, wenn man beschlossen hat, der Fremde nicht fremd zu bleiben, sondern mit seiner Familie heimisch werden zu wollen?
Das Stadtgespräch der Frankfurter Rundschau am heutigen Mittwoch, 7. Oktober, von 19 Uhr an im Depot Sachsenhausen, Karl-Gerold-Platz 1.
Das sind so Fragen, die am Anfang jeder Debatte über die Integration in dieser Stadt stehen. Fragen, denen das Stadtgespräch der Frankfurter Rundschau am heutigen Mittwoch, 7. Oktober, von 19 Uhr an im Depot Sachsenhausen, Karl-Gerold-Platz 1, nachgehen will.
Dann stellt sich Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg zunächst den Fragen danach, was ihr vor wenigen Tagen präsentiertes Integrationskonzept bringen soll. Gleich anschließend nimmt sich die Diskussion vor, wie weit der Abschied von der Multikulturalität gehen kann: Die Kulturanthropologin Regina Römhild kann da womöglich weiterhelfen. Ebenso wie der neben verschiedenen Integrationspolitikern aus dem Römer ebenfalls zur Debatte gebetene Joachim Valentin. Der Direktor des Hauses am Dom geht dann der Frage nach, was Integration mit Religion und Religion mit Integration zu tun hat.

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