Nach den tödlichen Schüssen in zwei benachbarten Häusern im Riederwald hat die Polizei die beiden Opfer identifiziert. Es handelt sich um den Sohn und die Ehefrau des Verdächtigen. Der 67-Jährige habe die Taten inzwischen weitgehend gestanden, sagte Polizeisprecher Alexander Löhr am Mittwoch.
Nach den Ermittlungen der Polizei bekam der Marokkaner am Dienstagmittag Besuch von seinem 38 Jahre alten Sohn, der im Nachbarhaus wohnt. Die beiden Männer gerieten aneinander. Grund waren offenbar "anhaltende Familienstreitigkeiten", wie Löhr berichtete. Schließlich eskalierte die Lage. Der Vater nahm eine Pistole - italienisches Modell, Kaliber 6.35 - und schoss seinen Sohn nieder. Der 38-Jährige war sofort tot.
Anschließend lief der Verdächtige laut Polizeibericht in die Wohnung des Sohnes, in der sich seine 53 Jahre alte Ehefrau aufhielt. Auch sie erschoss er, bevor er die Polizei rief. Beamte des 18. Reviers konnten ihn überreden, aus dem Haus zu kommen und sich festnehmen zu lassen.
Der Verdächtige ist nicht vorbestraft und war bei der Polizei nicht bekannt.

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