Frankfurt/Main. Die Zahl der Rechenzentren in Frankfurt nimmt weiter rasant zu. Am Montag wurde der Grundstein für das schon sechste Frankfurter Rechenzentrum des Dienstleisters Interxion gelegt, wie das Unternehmen mitteilte. 18 Millionen Euro werden für eine Nettofläche von 1600 Quadratmeter investiert. Insgesamt hat die Interxion dann ab August 2010 rund 15.000 Quadratmeter zu Verfügung.
Firmen können bei Interxion Rechnerleistung in abgeschirmten und überwachten Räumen installieren, die besonders gut mit dem Internet verbunden sind. Auch einer der größten europäischen Internet-Knoten, der deutsche DE-CIX, nutzt Infrastruktur von Interxion. Über diesen Knoten läuft ein Großteil der Internet-Daten deutscher Nutzer.
Interxion wurde 1998 in den Niederlanden gegründet und betreibt derzeit 25 Rechenzentren in 13 europäischen Städten. Für die nächsten vier Jahre erwartet das Unternehmen ein kräftiges Wachstum. So soll die Nachfrage nach Rechenzentrums-Dienstleistungen in den kommenden vier Jahren in den europäischen Kernmärkten jährlich um 23 Prozent steigen. (dpa/lhe)

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