Wiesbaden. Frauen mit niedriger Bildung bleiben selten kinderlos. 91 Prozent aller Frauen der unteren Bildungsstufen im Alter zwischen 40 und 75 Jahren haben nach einer Erhebung des Statistischen Landesamtes leibliche Kinder.
Umgekehrt sind hochgebildete Frauen in Hessen besonders häufig kinderlos, nämlich 26 Prozent von ihnen. Besonders häufig haben Akademikerinnen (28 Prozent) auf Kinder verzichtet. Die Altersgruppe zwischen 40 und 75 Jahren wurde nach Mitteilung der Statistiker ausgewählt, weil bei ihr die Familienplanung weitestgehend abgeschlossen ist.
Zur Kategorie Niedrige Bildung zählen die Statistiker Meschen mit einem Haupt- oder Realschulabschluss, dem Abschluss einer Polytechnischen Oberschule und solche ohne Bildungsabschluss.
Zur Gruppe Mittlere Bildung gehören Menschen mit berufsqualifizierendem Abschluss, Abitur oder Fachhochschulreife.
Ein hoher Bildungsstand wird Menschen mit einem akademischen Abschluss sowie einem Meister- /Techniker- oder Fachschulabschluss zugebilligt. Akademiker haben einen Abschluss an einer Hochschule, einer Fachhochschule, einer Verwaltungsfachhochschule oder sind promoviert. (dpa)

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