Fulda/Marburg. Wegen eines Warnstreiks der Busfahrer ist es am Freitag in Fulda und Marburg zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr gekommen. Nach Angaben der Polizei in Fulda legten die Fahrer der öffentlichen Stadtbusse und der Schulbusse mit dem Beginn der Frühschicht ihre Arbeit nieder. Nach Darstellung der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich auch die Busfahrer im mittelhessischen Marburg an der Aktion.
Landesfachbereichsleiter Gerold Schaub sagte, der Warnstreikauftakt diene dazu, "mehr Druck in die Verhandlungen zu bekommen". Durch die Arbeitsniederlegung kamen Hunderte von Menschen zu spät zur Arbeit. Von der Verkehrsgesellschaft Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (Uewag) hieß es am Morgen, die Fahrer hätten sich zu einer Kundgebung am Fuldaer Busbahnhof versammelt.
Verdi fordert in den laufenden Tarifauseinandersetzungen mit dem Landesverband hessischer Omnibusunternehmer (LHO) für die 2000 Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent und verbesserte Manteltarifbedingungen. (dpa)

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