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Rhein-Main und Hessen
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13. Februar 2017

Glücksspiel: Spielbanken spülen Geld in die Kassen

 Von 
Eine Spielbank in Frankfurt. (Archiv)  Foto: Andreas Arnold

Hessen nahm von den Spielbanken im Land mehr Geld ein als geplant. Davon profitieren Wiesbaden, Bad Homburg und Kassel.

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In den Spielbanken Bad Homburg und Wiesbaden wird wieder mehr gespielt. Davon profitieren das Land und die Gemeinden. Das hat Innenminister Peter Beuth (CDU) jetzt auf Fragen des FDP-Abgeordneten Jörg-Uwe Hahn mitgeteilt.

Die Spielbanken müssen laut Gesetz in der Regel 80 Prozent ihrer Erträge ans Land abführen. Das Land behält von der Summe gut 70 Prozent und gibt knapp 30 Prozent an die jeweiligen Gemeinden weiter. So erhielt Wiesbaden im Jahr 2015 gut 4,5 Millionen Euro zugewiesen, Bad Homburg mehr als 3,5 Millionen Euro. An Kassel, den dritten hessischen Spielbankstandort, gingen knapp 1,3 Millionen Euro. Das sind die neuesten Zahlen, die vorliegen.

Insgesamt belaufen sich die Zuweisungen an die Gemeinden auf mehr als neun Millionen Euro. Das Land dürfte zusätzlich mehr als 22 Millionen Euro aus den Spielbankabgaben einbehalten haben. Diese Summe wird in Beuths Bericht nicht ausdrücklich aufgeführt. In seiner Finanzplanung hatte Hessen damit gerechnet, dass vier Millionen Euro weniger von den Spielbanken kämen und daher rund 1,2 Millionen Euro weniger an die Gemeinden abgeführt werden müssten.

Dabei schlug vor allem die Entwicklung der Spielbank in Bad Homburg zu Buche. Dort waren noch 2013 und 2014 Gäste ausgeblieben, weil die Säle renoviert wurden. Von der positiveren Entwicklung im Jahr 2015 profitiert die Stadt doppelt. Denn dort wird das Casino von der stadteigenen Kur- und Kongress-GmbH betrieben. So erzielt sie Einnahmen sowohl durch die Erträge der Spielbank als auch durch die Abgabe, die vom Land teilweise zurückkommt.

In Wiesbaden hatte man 2013 ein schlechtes Jahr notiert, seither pendelten sich die Erträge wieder auf dem vorherigen Niveau ein. In Kassel blieb die Situation weitgehend unverändert.

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