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11. Februar 2011

Gummiknüppel adé: Neue Schlagstöcke für Hessens Polizei

Stahl statt Gummi: Hessen rüstet seine Polizei mit neuen Schlagstöcken aus.  Foto: dpa

Stahl statt Gummi: Der Gummiknüppel hat bei der hessischen Polizei ausgedient. Das Land rüstet seine Einsatzkräfte mit mehr als 13.000 Teleskop-Schlagstöcken aus. Amnesty International Hessen warnt indes vor den Gefahren der neuen Stahlwaffe.

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Wiesbaden –  

Hessens Polizisten sind nun weitgehend mit Teleskop-Schlagstöcken ausgestattet. Wie das Innenministerium dem Hörfunksender hr-Info bestätigte, wurde in den vergangenen zwei Jahren der bisher gebräuchliche Gummiknüppel durch Schlagstöcke aus Stahl ersetzt. Derzeit würden die letzten Gummiknüppel aus dem Verkehr gezogen, der ausziehbare Schlagstock sei nahezu flächendeckend verteilt.

Innenminister Boris Rhein (CDU) sagte dem Sender, der alte Knüppel habe den Anforderungen nicht mehr genügt. „Der neue Schlagstock ist besser einsetzbar, wirkungsvoller und technisch ausgereifter“, fügte er hinzu. Die neue Polizeiwaffe besteht aus Stahlrohr, wiegt 630 Gramm und lässt sich schnell auf mehr als 50 Zentimeter Länge ausfahren.

Das Land Hessen verteilte mehr als 13.000 Teleskop-Schlagstöcke an die Einsatzkräfte, hieß es. Die Beschaffungskosten gebe das Ministerium mit rund 1,6 Millionen Euro an.

Amnesty International Hessen warnte indes vor den Gefahren der neuen Stahlwaffe. Schläge gegen sensible Körperteile könnten schlimme Folgen haben, sagte ein Sprecher dem Sender. Die Polizisten müssten im Umgang damit sehr gut geschult werden. (dapd/dpa)

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