Bei der Hessischen Landesbahn ist es am Dienstagmorgen erneut zu Warnstreiks gekommen. Rund 80 Lokomotivführer der Hessenbahn, der HLB Basis AG und der vectus Verkehrsgesellschaft folgten dem Aufruf der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) und legten ihre Arbeit von 4.30 Uhr bis 8.30 Uhr nieder, berichtete der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Betroffen waren unter anderem Strecken zwischen Limburg und Koblenz und zwischen Frankfurt und Königstein.
An den Bahnhöfen in Limburg, Nidda und Grävenwiesbach lag die Streikteilnahme laut Weselsky bei hundert Prozent. "Die Stimmung ist sehr gut. Die Leute haben heute gezeigt, dass sie bereit sind, für ein höheres Einkommen in den Arbeitskampf einzutreten", sagte der GDL-Bundesvorsitzende.
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Die Lokführer waren zuletzt am 1. Februar in den Ausstand getreten. Die Gewerkschaft fordert vom Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen eine Anpassung der Gehälter an das, was die Deutsche Bahn ihren Lokführern zahlt. Das seien rund 20 Prozent mehr, kritisiert die GDL. Der Arbeitgeberverband verweigere der GDL seit einem halben Jahr Tarifverhandlungen, sagte Weselsky. (dpa)

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