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Rhein-Main und Hessen
Hessische Landespolitik und Berichte aus dem Rhein-Main-Gebiet.

28. April 2011

Hessische Landesregierung: Lukrative Nebenjobs

 Von Pitt von Bebenburg
Volker Bouffier (r.) und Jörg-Uwe Hahn  Foto: dpa/dpaweb

Regierungschef Bouffier und seine Minister üben viele Funktionen aus. Für manche davon erhalten sie Geld. Wie viel, hat die Regierung auf eine Anfrage der Grünen mitgeteilt. Eine Zusammenstellung.

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Regierungschef Bouffier und seine Minister üben viele Funktionen aus. Für manche davon erhalten sie Geld. Wie viel, hat die Regierung auf eine Anfrage der Grünen mitgeteilt. Eine Zusammenstellung.

Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) übertrumpft sogar Ministerpräsident Volker Bouffier - jedenfalls, was seine Einkünfte neben seiner politischen Arbeit angeht. Allein als Aufsichtsratsmitglied und Ausschutzvorsitzender der Fraport AG erhielt er im vergangenen Jahr 31.450 Euro. Bouffier kommt mit mehreren Aufsichts- und sonstigen Posten auf knapp über 10.000 Euro. Allerdings: Der Ministerpräsident und die Minister müssen alle Beträge abführen, die über 6135 Euro liegen.

Was die anderen Minister der hessischen Landesregierung an Zusatzeinkünften einstreichen, erfahren Sie in der Fotostrecke:

Die meisten Staatssekretäre der Bouffier-Regierung haben keine lukrativen Nebeneinkünfte. Vierstellige Beträge machen lediglich Wissenschafts-Staatssekretär Ingmar Jung (CDU) mit 6000 Euro von der Hessischen Kulturstiftung und Umwelt-Staatssekretär Mark Weimeister (CDU) mit 1000 Euro von der Wirtschafts- und Industriebank Hessen geltend. Außerdem nimmt IT-Staatssekretär Horst Westerfeld (CDU) „ca. 2000 bis 3000 Euro“ im Jahr als Gesellschafter seines Landwirtschaftsbetriebs ein.

Auch andere profitieren von Aufgaben, die sie jenseits der Politik übernommen haben. Finanz-Staatssekretärin Luise Hölscher (CDU) etwa erstellt ein Gutachten, für das sie „zwischen 4000 und 6000 Euro“ Honorar erwartet. Sie habe den Auftrag angenommen, bevor sie Ende August 2010 Staatssekretärin geworden sei, teilt die Regierung mit. Thema ihres Gutachtens sei „die Frage, ob die schriftlichen und mündlichen Prüfungen einer Hochschule denen des Wirtschaftsprüfungsexamens gleichwertig sind und deshalb angerechnet werden können“.

Professorin Hölscher hält auch eine Vorlesung an der Frankfurt School of Finance – wofür sie aber kein Geld nimmt. Westerfeld lehrt ebenfalls: Wirtschaftsinformatik an der Uni Frankfurt. Dort erhält er 40 Euro pro Stunde.( pit)

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