Frankfurt/Main. Die rund 10.000 Beschäftigten des Speditions- und Logistikgewerbes in Hessen bekommen ab Januar mehr Geld.
In den Tarifverhandlungen einigten sich am Samstag Arbeitgeber und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Frankfurt auf eine Erhöhung der Bezüge zum 1. Januar kommenden Jahres um 2,35 Prozent.
Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Für das fahrende Personal soll die Anhebung in zwei Schritten erfolgen. Während die Gewerkschaft nach Angaben eines Sprechers das Ergebnis bereits annahm, setzten die Arbeitgeber eine sogenannte Erklärungsfrist bis zum 4. Dezember.
Knapp fünf Monate nach Kündigung des Tarifvertrags im hessischen Speditions- und Logistikgewerbe hatten beide Tarifparteien am Samstagnachmittag mit den Verhandlungen begonnen. Verdi drohte mit weiteren Streiks, sollte es keine rasche Einigung geben. Bereits im September und Oktober war es in der Branche zu Arbeitsniederlegungen gekommen.
Die Gewerkschaft hatte ursprünglich sechs Prozent mehr Geld sowie eine Erhöhung der Auszubildendenvergütungen um 50 Euro für eine Laufzeit von einem Jahr verlangt. Die Vertretung der Arbeitgeber, die Vereinigung des Verkehrsgewerbes in Hessen, hatte zuvor Verhandlungen angelehnt. (ddp)

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