Das hessische Kultusministerium hat die Existenz interner Listen bestätigt, auf denen Lehrkräfte eingetragen sind, die für den Schuldienst ungeeignet erscheinen. Die Frankfurter Rundschau hatte am Freitag die Existenz dieser Schwarzen Listen öffentlich gemacht.
Auf dieser Liste stehen nach Angaben eines Ministeriumssprecher zurzeit 61 Personen. Die Betroffenen werden nicht über den Eintrag informiert.
Es handele sich um Lehrkräfte, die das Erste und Zweite Staatsexamen bestanden haben, aber noch nicht verbeamtet wurden. Diese hätten sich bereits im Referendariat als unfähig erwiesen oder seien an einer hessischen Schule aus einer Anstellung entlassen worden.
Die Listen würden seit Anfang des Jahres geführt.

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