Auf die Frage, was den Mensch vom Tier unterscheidet, mag es so manche Antworten geben. Ganz sicher ist: Das Tier bricht keine Servietten. Anders der Mensch. Über "Ursprung und Geschichte der Kunst des Serviettenbrechens" informiert Joan Sallas am heutigen Mittwoch, 19 Uhr, in der Villa Metzler am Museum für Angewandte Kunst, Schaumainkai 15-17. Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen, vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 069/ 560 465 58 erbeten. Und sage keiner, er habe keine Zeit, sich schlau zu machen, wie "Servietten kunstvoll zu Figuren und Tischaufsätzen zu falten" funktioniere und warum das überhaupt gemacht wird. Denn noch einen Unterschied offenbart die hohe Kunst des Serviettenbrechens auf das Eindrucksvollste: Der Mensch hat - ganz im Gegensatz zum Tier - schlicht und einfach viel zu viel Zeit. (skb)
Tebartz-van Elst lässt sich feiern
Für ihn selbst ist es ein geistlicher Prozess. Schließlich brauche sein Bistum "eine Vertiefung des Glaubens, die nicht zuerst nach Strukturen und Programmen fragt". Deswegen startete Franz-Peter Tebartz-van Elst, vor nunmehr ziemlich genau zwei Jahren von Papst Papst Benedikt XVI. in der Nachfolge von Franz Kamphaus zum Bischof von Limburg berufen, auch den Pilotprozess "Bereitschaft zur Bewegung". Damit will die Diözese nach eigenem Bekunden feststellen, wie es mit der Seelsorge künftig in Frankfurt beispielsweise weitergehen könnte. In diesem Zusammenhang gehe es auch darum, Priester von Verwaltungsaufgaben zu ent-lasten, um ihnen mehr Zeit für Seelsorge und Spiritualität zu verschaffen. Ein großes Programm, aber Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wird am kommenden Freitag ja auch erst 50 Jahre alt. ing
Essen wie die Padrones
Wenn Sie beim Betreten des Raumes am Eingang abgezähllte Geldbündel sehen, eine schwarze Hand die reservierten Tische kennzeichnet, Konterfeis von Gangsterbossen an den Wänden hängen und sowieso alles einen höchst sinistren und halbseidenen Eindruck macht, dann befinden Sie sich vermutlich in einem der zahlreichen Frankfurter "Sportwetten"-Läden. Oder im Restaurant Genco Buzzano, An der Welle 3. "Geheimnisvoll, glamourös und ein wenig gefährlich" soll das neue Mafia-Ambiente einherkommen, hoffen die Macher, und mit "Fettucine Alfredo" steht auch die Leibspeise eines der Genco-Buzzano-Padrones auf der Speisekarte - ob es die von Ahmed Yavus oder Christoph Meier ist, wird ohne Anwalt nicht verraten. Insider-Tip: Wenn sie nach dem Dessert mit Betonschuhen im Main stecken, war ihre Kreditkarte nicht gedeckt. (skb)
Die besten Ice Cross Downhiller
Jetzt muss ja doch noch einmal eine Lanze für die Kunst des Serviettenbrechens gebrochen werden. Denn wer diese für unnütz Firlefanz hält, der sollte sich vergegenwärtigen, dass sich René Liebegall, Marc Partl und Michael Hoffmann am Montag in der Eissporthalle als "Red Bull Crashed Ice Qualifiers" für die "Ice Cross Downhill "-Weltmeisterschaft im Januar kommenden Jahres in München qualifiziert haben. Wir gratulieren. Bei Red Bull handelt es sich um ein limonadenähnliches Getränk, dass nach Fruchtgummiersatz schmeckt und zappelig macht. "Ice Cross Downhill " ist nach Angaben der Veranstalter "eine junge Sportart und kombiniert spektakuläre Elemente aus Eishockey, Downhill Skating und Boarder Cross". So, und jetzt wage es noch einer und erhebe sein Schandmaul wider die hohe und reine Kunst des Serviettenbrechens . (skb )

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