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Klatsch & Trasch: Manfred Seeger bringt Farbe in die Palette

+++Hans-Joachim Otto übernimmt Patenschaften+++Jeffrey Myers lässt Schatten spenden+++

Manfred Seeger bringt Farbe in die Palette

Der Lauf des Jahres schreitet voran und wenn die Tage bald kühler werden, nähert sich der Frankfurter wieder mehr der ihn erwärmenden Kunst. So zum Beispiel in der Ausstellung der Künstlervereinigung Palette, die Manfred Seeger in der Paulskirche organisiert und die dort am 29. August eröffnet wird. Der Bad Vilbeler hat vierzig Jahre in der Frankfurter Personalverwaltung gearbeitet, hat zeit seines Lebens aber immer fotografiert und widmet sich im Ruhestand der Fotokunst. In der Paulskirche ist er unter den 200 Werken mit drei Bildern vertreten, die Menschen beim Fotografieren ablichten, etwa auf dem Römerberg, wo zeitweise hinter lauter hochgehaltenen Kameras die gesuchten Motive verschwinden. Manfred Seeger will als Mann hinter der Linse aber auf keinen Fall im Vordergrund stehen: Wichtig ist ihm, dass die Freizeitmaler der Palette in Frankfurt ausstellen können, und zwar im 49. Jahr. Sein ganzer Stolz: Oberbürgermeisterin Petra Roth ist Schirmherrin der Schau, die bis 15. September läuft. (clau)

Hans-Joachim Otto übernimmt Patenschaften

Hans-Joachim Otto will junge Menschen nach Amerika schicken. Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete, der der FDP angehört, wirbt engagiert für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm mit den USA. Auszubildende und junge Berufsanfänger dürfen dabei in die USA reisen, werden in einer Gastfamilie aufgenommen, besuchen eine weiterführende Schule oder arbeiten. Für Jugendliche übernehmen Bundestagsabgeordnete die Patenschaft. Das Projekt bietet laut Otto "allen Teilnehmern die Möglichkeit, als junge Botschafter Deutschlands in den USA persönliche Weiterbildung und Freundschaften sowie das Erleben gemeinsamer Werte und kulturellen Austausch zu verbinden". (geo)

Jeffrey Myers lässt Schatten spenden

Ganz Frankfurt stöhnt unter der Hitze, dabei ist ein Ort für Abkühlung gar nicht weit entfernt: Die Alte Nikolaikirche am Römerberg. Passend zu den 36 Grad, welche die Thermometer gestern erklommen hatten, zaubert der Pfarrer Jeffrey Myers den Psalm 36 aus dem Hut. Denn dort steht geschrieben: "Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!". Schatten. Fürwahr, den gibt es in der Alten Nikolaikirche zu Hauf. Nicht zuletzt deshalb lädt Myers alle Besucher und Einheimische ein, in seiner Kirche ein wenig abzukühlen. So lange, bis die so genannten Hundstage vorbei sind. So nennt man die heißesten Tage im europäischen Hochsommer, erklärt Myers. Der Begriff geht bis auf die alten Ägypter im dritten Jahrtausend vor Christus zurück. In den heißen Tagen zwischen Juli und August zeigte sich nämlich der Fixstern Sirius wieder, der Hauptstern im ägyptischen Sternbild "Großer Hund" ist. Die Hundstage bezeichneten also ursprünglich kein Wetterphänomen, sondern vielmehr ein astronomisches Phänomen, erklärt Myers. (prpk)

Datum:  21 | 8 | 2009
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